Tango ist nicht alles in Buenos Aires

Mit Buenos Aires assoziiert man üblicherweise den Tango. Und in der Tat hat es schon seinen Grund,Avenida_de_Mayo,_Buenos_Aires warum diese argentinische Weltmetropole als Hauptstadt des Tango gilt. Es gibt wohl keinen anderen Ort auf der Welt, wo dieser temperamentvoller Tanz derart beliebt ist und zwar in allen Bevölkerungsschichten, wo es so viele Schulen gibt, um diesen zu erlernen. Doch was wohl weniger bekannt sein dürfte – die Hauptstadt Argentiniens hat in puncto Kultur im großen und ganzen so einiges zu bieten. So gibt es zahlreiche Kulturzentren, in denen diverse Veranstaltungen angeboten werden, darunter Konzerte oder Kunstausstellungen. Die Stadt darf sich rühmen, Opernhäuser und mehrere Theater zu besitzen sowie eine Reihe interessanter Museen. Das vielleicht bedeutendste ist das Kunstmuseum Museo Nacional de Bellas Artes, welches auf einer Fläche von weit über 4.000 Quadratmetern mehr als 12.000 Werke beherbergt, unter anderem Keramiken oder Skizzen. Ein weiteres bedeutendes Museum stellt das Museo Nacional de Arte Decorativo dar, in dem neben Gemälden und Skulpturen auch ostasiatische Kunst ausgestellt ist. Und wer sich besonders für moderne Kunst interessiert, dem sei das Museo de Arte Moderno empfohlen, in welchem unter anderem auch die Werke Kandinskys bewundert werden können.

Ebenso ist Buenos Aires reich an architektonischen Sehenswürdigkeiten. Eine der wichtigsten mag wohl der Palacio Barolo sein. Hierbei handelt es sich um ein kurz nach dem 1. Weltkrieg errichtetes Bürogebäude, welches 22 Stockwerke hat und rund 100 Meter hoch ist. Dabei ist der sich auf dem Dach des Gebäudes befindliche Leuchtturm selbst noch in der Hauptstadt Uruguays zu sehen. In etwa aus der gleichen Zeit, nämlich aus dem frühen 20. Jahrhundert, stammt auch der Palacio San Martín, der nach einem südamerikanischen Nationalhelden benannt ist und heute vom argentinischen Außenministerium für festliche Empfänge genutzt wird. Bei einem Besuch in Buenos Aires sollte man sich auch nicht zwei weitere Bauwerke entgehen lassen. Zum einen ist es der Argentinische Kongresspalast – ein imposantes Gebäude mit vielen Bronzestatuen und prächtigen Kronleuchtern. Nicht minder beeindruckend ist die Kathedrale, deren Architektur mehrere Stile aufweist. Einige der Ausstattungsgegenstände stammen aus der Kolonialzeit, zum Beispiel eine Skulptur eines portugiesischen Künstlers aus dem 17. Jahrhundert. InBuenos_Aires_-_Monumento_Bartolome_Mitre Buenos Aires gibt es auffallend viele Denkmale. So zum Beispiel das Monument zum Gedenken an den General Belgrano, dessen Todestag heutzutage in Argentinien ein gesetzlicher Feiertag ist oder das Denkmal Monumento de los Dos Congresos, welches an den 100. Jahrestag der argentinischen Unabhängigkeitserklärung erinnert. Den Aufenthalt in Buenos Aires dürfte ferner die Besichtigung solcher Objekte bereichern wie Confitería del Molino, einer Konditorei in Jugendstil-Architektur oder das Kavanagh-Gebäude, das mittlerweile auf der Liste der Nationalen Historischen Monumente Argentiniens steht.

Kuba: fabelhafte Strände und interessante Sightseeing-Ziele

640px-Cienfuegos-KubaAusgezeichnete Zigarren, Rum vom Feinsten, heiße Musikrhythmen und Sonne pur – dies sind wohl die typischen Assoziationen, welche Kuba hervorruft. Der karibische Inselstaat ist seit geraumer Zeit ein großer Reisemagnet für Europäer genauso wie für zahlreiche Touristen von anderen Kontinenten. Dabei besticht Kuba durch die vielfältige Landschaft, das warme Klima, die vielen tollen Strände, aber auch durch diverse Sehenswürdigkeiten. Nicht wenige von ihnen finden sich in der Hauptstadt Havanna, die sich an der Nordwestküste der Insel befindet. Die rund 2 Millionen Einwohner zählende Metropole schaut auf eine reiche Geschichte zurück, die im frühen 16. Jahrhundert beginnt. Lange Zeit unterlag Havanna der britischen Kolonialherrschaft, bis sie im 18. Jahrhundert unter die britische Herrschaft kam. So manches Bauwerk in der Hauptstadt Kubas zeugt auch heute noch von einer bewegten Vergangenheit, etwa die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtete Festung – Castillo de la Real Fuerza, die als die älteste von Europäern erbaute auf dem amerikanischen Kontinent gilt. Zu den weiteren bedeutenden Sehenswürdigkeiten Havannas zählen das klassizistische Kapitol, die Plaza de Armas, auf der schon vor Jahrhunderten militärische Zeremonien stattfanden oder die barocke Kathedrale, in der sich einst die Gebeine von Christopher Kolumbus befanden. Sehenswertes jeglicher Art findet sich auch außerhalb Havannas, so zum Beispiel die Plaza Mayor in Trinidad mit den vielen Museen und dem kolonialen Zentrum, der Nationalpark Topes de Collantes mit seiner vielfältigen Vegetation, welcher ein beliebtes Wanderziel darstellt oder das Delfinarium in Holguin, wo man dem vergnügten Treiben der Meeressäuger aus nächster Nähe zuschauen kann.

Eine Sehenswürdigkeit für sich sind natürlich die schönen Strände, von denen man an der über 5.000 Kilometer640px-Varadero_cuba langen Küste auf Kuba jede Menge findet. Der vielleicht bekannteste ist Varadero, ein rund 20 Kilometer langer weißer Strand am Atlantik, der für jeden Typ von Badeurlauber etwas zu bieten hat. Ob Familien mit Kindern oder leidenschaftliche Wassersportler – Varadero ist die richtige Adresse für aktive Urlauber genauso wie für jene, die gute Möglichkeiten zum Relaxen suchen. Nicht minder schön ist auch der Bahía de Baracoa im Osten Kubas. Dieser Sandstrand liegt in einer türkisfarbenen Bucht und ist von einer Bergkette umgeben. Die kubanischen Strände zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur ideal zum Sonnenbaden und Schwimmen sind, sondern auch traumhafte Tauchplätze bieten. Alleine auf Cayo Levisa im Golf von Mexiko gibt es über 20 von ihnen. Weitere empfehlenswerte Strände zum Tauchen und Schnorcheln sind etwa Maria La Gorda, Sirena Beach oder Cayo Guillermo.

Costa del Sol – mehr als nur sonnige Strände

Die andalusische Sonnenküste, besser auch als Costa del Sol bekannt, ist stolze 300 km lang und ist mit zahlreichen Stränden ausgestattet, die so vielfältig sind, dass hier auch der verwöhnteste BadetouristTorremolinos_beach garantiert fündig wird. Es gibt welche, auf denen sich bekanntlich stets viele Menschen tummeln und solche mit einem geringen Publikumsaufkommen. Es existieren Textil- ebenso wie FKK-Strände; einige sind einsam gelegen, wiederum andere liegen in der Stadt. Doch ihnen allen ist gemeinsam, dass sie aus feinstem Sand bestehen und von kristallklarem Wasser umspült werden. Verständlich also, dass ausgerechnet diese Region Spaniens ein weltweit bekanntes und beliebtes Urlaubsziel ist. Doch Costa del Sol nur auf die, wenn auch wunderschönen, Strände zu reduzieren hieße, den dahinter liegenden Städten nicht die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

Da sei zum Beispiel Malaga zu nennen, die gleichzeitig quasi den Mittelpunkt der Costa del Sol darstellt. Es handelt sich um eine sehr alte Stadt, die schon mehrere Jahrhunderte vor unserer Ära gegründet360px-Torre_de_La_Alcazaba wurde und dementsprechend auch über interessante historische Sehenswürdigkeiten verfügt, von denen Alcazaba, eine maurische Festung sowie die alte Kathedrale La Manquita zu den bekanntesten gehören dürfen. Fast obligatorisch sollte auch der Besuch in dem Picasso-Museum sein, welches dem weltbekannten Stadtsohn – dem Maler Pablo Picasso gewidmet ist. Wenn man Costa del Sol weiter Richtung Süden erkundet, dann wird man auch nicht Marbella verfehlen können. Zwar ist der Ort mit rund 130.000 Einwohnern nicht gerade eine Metropole, aber dennoch international bekannt, vor allem wegen der „Reichen und Schönen“. Hier ist schon alleine der exklusive Yachthafen mit den vielen luxuriösen Yachten absolut sehenswert. Und wer mit einem Ferienhaus an der Costa del Sol liebäugelt und nicht gerade zu der Elite der Wohlhabenden zählt, der sollte lieber etwas abseits von Marbella nach seiner Traum-Ferienunterkunft Ausschau halten. Sehr interessant könnte zum Beispiel die noch weiter südlich gelegene Stadt Estepona sein. Dieser Ort hat immerhin gut 20 Kilometer Küstenlinie, ist also schon mal optimal in Bezug auf das Strandleben. Aber Estepona hat darüber hinaus so manchen kulturhistorischen Leckerbissen zu bieten, etwa eine Reihe von Türmen, die Teil der ehemaligen Verteidigungsanlage waren, ein altes Schloss, einen imposanten Uhrturm sowie eine schöne alte Kirche. Von den diversen Museen, die es in der Stadt gibt, ist vor allem das Stadtmuseum sehenswert, welches in der Stierkampfarena untergebracht ist. Im Sommer finden zudem verschiedene Volksfeste statt, dann sind die Straßen recht belebt – sowohl tagsüber als auch des Nachts.

Thailand: verlockende Strände inmitten exotischer Kultur

Ob Pauschalurlauber oder Individualtouristen – Thailand fasziniert schon seit etlichen Jahren Reisende aus allen Winkeln der Welt. Es ist ein Land voller Exotik, gastfreundlich, aber doch geheimnisvoll. Der südostasiatische Staat lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und fabelhaften Stränden. Wann die beste Reisezeit ist entscheidet sich nicht zuletzt daran, was man genau für seine Reise plant und welche Region man bereisen möchte. So ist es zum Beispiel im Frühjahr im Norden recht mild, während es im Süden sehr heiß werden kann. Auch fällt, im Jahresdurchschnitt gesehen, im südlichen Landesteil mehr Regen als in den nördlichen Regionen. Im Südwesten Thailands gibt es den geringsten Niederschlag zwischen Dezember und April; ähnliches gilt auch für Bangkok, während im Norden die regenärmste Periode schon im Oktober beginnt und bis April/Mai dauert. Und was für Badeurlauber sehr erfreulich sein dürfte: die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über weit über 20 Grad.

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Passend dazu gibt es jede Menge traumhafter Badestrände. Mit zu den schönsten dürften auf jeden Fall die von der beliebten Ferieninsel Phuket gehören. Die vor der Südküste gelegene Insel ist die größte des Landes und vor allem für ihre Bilderbuchstrände bekannt. Dabei ist der Mai Khao Beach mit rund 11 Kilometern der längste. Neben diversen Lokalen findet man hier Fitness-Center genauso wie Spas, aber auch kinderfreundliche Einrichtungen wie etwa einen Wasserpark oder Kinderbecken. Recht familienfreundlich gibt sich auch Karon mit seinem flachen Wasser und einem Dinosaurier-Themenpark. Wer beim Strandleben Wert auf Ruhe legt, der wird in Hua Hin, an der Ostküste fündig werden. Fündig wird man hier aber auch, wenn man nach günstigen Luxusunterkünften Ausschau hält oder nach guten Golfplätzen. Noch mehr herrliche Strände im Osten Thailands gibt es auf der Insel Koh Chang, zum Beispiel den fünf Kilometer langen Khlong Prao Beach, der von einer Lagune umgeben und mit Palmen gesäumt ist. Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch die vor der Ostküste gelegene Insel Koh Phi Phi, die sowohl lebhafte Strände als auch einsame Badebuchten zu bieten hat. Auch Touristen mit Vorliebe für komfortable Bungalows sollten hier an der richtigen Adresse sein.

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Doch Thailand begeistert seine Besucher nicht nur mit Traumstränden, sondern auch oder vor allem mit allerhand Sehenswürdigkeiten. An dieser Stelle muss man natürlich unbedingt die Hauptstadt des Landes – Bangkok, mit den zahlreichen Tempelanlagen nennen. Zu weiteren bedeutenden Bauwerken gehören etwa der über 80 Räume zählende Wimanmek-Palast, der als das größte Teakholz-Gebäude weltweit gilt oder die Anfang der 1930er Jahre eröffnete Memorial-Bridge. Sehenswert sind ferner die verschiedenen Parks in der thailändischen Hauptstadt, beispielsweise der in den 1920er Jahren gegründete Lumphini-Park oder der sogenannte Dusit-Zoo, in dem sehr viele asiatische und afrikanische Tierarten untergebracht sind. Sehenswertes findet sich jedoch auch in anderen Teilen des Landes, etwa der 7-stufigen Wasserfall Huay Mae Khamin in der Provinz Kanchanaburi oder der Geschichtspark Ayutthaya im Zentralthailand mit seinen alten Tempeln und Palästen.

Australien: aufregend und wunderschön

Für eine Reise nach Australien bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Manche Menschen entscheiden sich für einen Abenteuerurlaub, andere für Badeferien. Und noch andere wiederum unternehmen eine Rundreise, um einfach mal die Naturschönheiten des kleinsten Kontinents der Erde kennenzulernen. Natürlich spricht nichts dagegen, all dies miteinander zu kombinieren. Australien hat auf jeden Fall genügend darzubieten, damit jeder seinen Urlaub nach den persönlichen Vorlieben zusammenstellen kann. Und Langeweile hat im faszinierenden Down Under sowieso keine Chance. Dafür sorgt schon alleine diese einzigartige Natur mit den vielfältigen Sehenswürdigkeiten.

Zu den bekanntesten gehört sicher das Great Barrier Reef, ein riesiges Korallenriff, welches sich auf einer448px-Yellowwater Strecke von über 2.000 Kilometern entlang der Ostküste von Queensland erstreckt. Beim Tauchen oder Schnorcheln lässt sich die atemberaubende Unterwasserwelt am besten erkunden. Noch mehr Korallen und sonstige Meeresbewohner lassen sich im Ningaloo Marine Park an der Westküste Australiens bestaunen. Dieser Ort liegt übrigens an der Küstenstraße, genannt Indian Ocean Drive, und es lohnt sich bestimmt, hier und da mal einen Stop zu machen, wenn man an diesem Streifen am Indischen Ozean entlang fährt. Denn da wäre zum Beispiel der Nambung National Park mit seinen mehrere Meter hohen Kalksteinsäulen und den weißen Wanderdünen. Nicht minder besuchenswert sind auch der Drovers Cave Nationalpark mit den zahlreichen Höhlen oder der Lesueur Nationalpark, wo eine außergewöhnlich hohe Pflanzenvielfalt vorzufinden ist. Und wenn man sich schon an der australischen Westküste aufhält, dann sollte man sich auch nicht Monkey Mia entgehen lassen, wo wildlebende Delfine Menschen buchstäblich aus der Hand fressen. Liebhaber edler Tropfen wird es zudem sicher auch interessieren, dass die ebenfalls an der Westküste gelegene Margaret River Wine Region für sehr gute Weine bekannt ist.
Highlights jeglicher Art gibt es auch im Norden von Australien. Die Region Kimberley zum Beispiel ist geprägt von Steppen, Schluchten und Felsformationen. Das dünn besiedelte Gebiet wird etwa zur Hälfte von Aborigines bewohnt. Den Rest der Bevölkerung machen Europäer und Ostasiaten aus – in der Stadt Broome bieten sich die besten Einkaufsmöglichkeiten in Chinatown an. Viele Eukalyptusbäume, aber auch Dingos – die verwilderten Haushunde gibt es hingegen in den Blue Mountains im Südosten von Australien. Diese traumhafte Landschaft bietet die perfekte Kulisse für solche Outdoor-Aktivitäten wie Klettern, Mountain-Biking oder Canyoning.

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Schließlich sollen auch Australiens tolle Strände nicht unerwähnt bleiben. So zum Beispiel der Whitehaven Beach, der sich mit seinem hohen Quarzgehalt rühmen darf, zu den weißesten Stränden der Welt zu gehören. Strand satt heißt es auf Fraser Island, die als die größte Sandinsel weltweit gilt. Und es sind gleich Millionen von Touristen, die es jährlich an die Gold Coast zieht, dabei ist Surfer`s Paradise Beach nicht nur ein Strand zum Schwimmen und Surfen, sondern auch oder vor allem um Party zu feiern…

Beeindruckt mit ihrer Vulkanlandschaft: Santorin

Den Urlaub auf einer Insel zu verbringen, ist schon etwas Besonderes und gegenüber den anderen Ländern am Mittelmeer hat Griechenland den Vorteil, dass es eine Vielzahl wirklich schöner Inseln zu bieten hat. Sehr reizvoll ist zum Beispiel Santorin. Dieses Kykladen-Eiland liegt im südlichen Ägäischen Meer, in der Nachbarschaft von Anafi und Ios. Santorin, von den Griechen oft auch Thira genannt, ist durch einen Vulkanausbruch entstanden; ihr Alter wird auf gute 1.600 Jahre geschätzt. Typisch für die Kykladen ist auch Santorin eine sehr sonnenreiche Insel. Im Hochsommer scheint die Sonne rund 11 Stunden pro Tag, dabei ist es statistisch gerade mal mit einem einzigen Regentag im Monat zu rechnen. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf knappe 30 Grad und das Wasser wird zwischen Juli und September angenehme 24-25 Grad warm.

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Santorin weist eine vulkanische Landschaft auf, mit einer steilen Westküste, während die Ostküste flach ins Meer abfällt. Wegen des reichen Vorkommens an diversen Gesteinen ist diese griechische Insel ein Eldorado für Mineralogen. Doch für den gewöhnlichen Touristen ist sie vor allem eine traumhafte Urlaubsinsel. Charakteristisch für Santorins Strände sind schwarzer Sand und Kiesel. Recht eindrucksvoll ist beispielsweise Red Beach an der Südküste mit der riesigen roten Felswand und dem türkis schimmernden Wasser. Ebenfalls an der Südküste ist auch der Vlichada Beach, ein fast ein 640px-View_from_SantoriniKilometer langer Strand aus schwarzem feinen Kies. Neben der Möglichkeit, Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten, erwartet den Besucher hier auch eine sehr angesagte Strandbar. Am beliebtesten sind auf Santorin jedoch die Strände an der Ostküste, wie zum Beispiel der lebhafte Strand von Kamari aus schwarzem Kies und gute 2 Kilometer lang. Noch länger ist allerdings der für Santorin eher untypischer heller Strand von Perivolos mit vielen originellen Strandlokalen. Für Urlauber mit kleinen Kindern ist hingegen der nördlich von Kamari gelegene Monolithos-Strand zu empfehlen. Das Meer ist hier recht flach und die Kleinen können sich auf einem Kinderspielplatz austoben. Während die einen nach Santorin zum Baden kommen, verschlägt es die anderen hierher wegen der vielen Sehenswürdigkeiten. In erster Linie sind es archäologische Stätten wie etwa Akrotiri im Süden der Insel, mit ihrer ca. 10.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsfläche. Beeindruckend sind die aus der Bronzezeit stammenden Fresken mit Themen aus dem Ackerbau, der Seefahrt, aber auch aus dem Alltag. Sehr interessant zu sehen ist auch die antike Stätte Alt-Thera im Osten von Santorin. Zu den Überbleibseln der vor rund 3.000 Jahren gegründeten Stadt gehören unter anderem die gute 100 Meter lange Agora, eine gigantische Säulenhalle sowie ein etwa 1.500 Sitzplätze bietendes Theater.

Einfach atemberaubend: Serengeti

Mit den feinsandigen Stränden ist Ostafrika für Badeurlauber allemal ein attraktives Reiseziel. DochAcacia_tree_Tanzania diese afrikanische Region lockt nicht nur mit weißen Sandstränden und türkisblauem Meer – es dürften wohl in erster Linie die unglaublichen Naturschönheiten sein, welche Besucher von überallher dazu bewegen, eine nicht unerhebliche Reisezeit in Kauf zu nehmen. Ein sehr gutes Beispiel ist die Serengeti, die mit knapp 15.000 Quadratkilometern nicht nur zu den größten, sondern auch zu den bekanntesten Nationalparks weltweit gehört. Es handelt sich um ein Ökosystem, welches auf dem ganzen afrikanischen Kontinent seinesgleichen sucht. Der Serengeti-Nationalpark liegt in Tansania; im Norden grenzt er an Kenia und im Süden an das Ngorongoro-Schutzgebiet. Er weist ein vielseitiges Landschaftsbild ab: Graslandschaften wechseln sich ab mit Waldlandschaften, Sümpfe mit Granitfelsen. Typisch für die Serengeti sind Akazienbäume; es hängt jedoch von der Jahreszeit ab, wie üppig sich die Pflanzenwelt insgesamt dem Besucher präsentiert. Am kargsten gibt sich diese im Sommer, wenn Buschbrände keine Seltenheit sind, am blühendsten zeigt sich diese hingegen im Frühling. Denn abgesehen von November sind März, April und Mai auch die regenreichsten Monate.

Von der Witterung hängt aber auch ab, wann genau die alljährige große Tierwanderung, die sogenannte Migration, stattfindet. Diese Massenwanderung ist ein einzigartiges Naturschauspiel – auf der Suche nach Wasser und Nahrung begeben sich rund zwei Millionen Gnus und Hunderttausende anderer Säugetiere, unter anderem Zebras, Gazellen und Antilopen, auf Wanderschaft. Ein weiteres tierisches Highlight sind die vielen Vögel, die im Serengeti-Nationalpark anzutreffen sind. Mehr als 500 Vogelarten sind dort heimisch, darunter einige Geierarten und ein paar Dutzend Raubvogelarten. Zur Fauna der Serengeti gehören zudem solche Reptilien wie das Nilkrokodil und der Nilwaran sowie Raubkatzen, zum Beispiel Leoparden und Geparde. Jahr für Jahr besuchen fast 100.000 Touristen die Serengeti und nicht wenige unternehmen eine Safari. Auf Komfort muss der Urlauber übrigens auf solch einer exotischen Abenteuerreise durchaus nicht verzichten, dafür sorgen schon die Safari-Lodges, darunter welche mit Drei-Sterne-Hotelklassifizierung.

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Und wenn man schon in dieser Gegend verweilt, dann wäre es überlegenswert, gleich auch noch einen Abstecher zum Victoriasee zu machen, an dem im Westen die Serengeti grenzt. Der weltweit zweitgrößte Süßwassersee ist mit einer Oberfläche von gut 68.000 Quadratkilometern gleichzeitig auch der größte See Afrikas. Neben dem Nilpferd sind hier viele Fische beheimatet, etwa 500 verschiedene Arten, vor allem Buntbarsche. Zum See gehören mehrere Inseln; touristisch interessant dürften vor allem Mfangano, Rusinga sowie Ukerewe, die größte afrikanische Binneninsel, sein.

Mauritius: echtes Eldorado für Strandurlauber

Während die einen Mauritius mit einer weltberühmten Briefmarke in Verbindung bringen, ist es für die anderen das Traumziel schlechthin für einen Badeurlaub. Der rund 11 Flugstunden von Deutschland entfernte Inselstaat liegt im südlichen Indischen Ozean, etwa 900 Kilometer östlich von Madagaskar und ungefähr doppelt soviel vom afrikanischen Festland entfernt. Mauritius hat knapp über 1 Million Einwohner und als Quasi-Amtssprachen fungieren Englisch und Französisch. Da die Insel in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten gegenüber denen bei uns um ein halbes Jahr verschoben. Das heißt also, wenn bei uns Sommer ist, ist dort Winter und ebenso umgekehrt. In Mauritius herrscht ein tropisch-maritimes Klima, was zum einen warme Temperaturen, zum anderen jedoch auch eine recht hohe Luftfeuchtigkeit bedeutet. Doch sind auch die regionalen Unterschiede zu beachten. So ist es an der Ostküste in der Regel kühler als an der West- oder Nordküste, aber noch mehr trifft dies auf die höher gelegenen Regionen im Landesinneren. zu. Die meisten Sonnenstunden, nämlich gute 8 täglich, sind zwischen Oktober und Januar zu erwarten, während die Wassertemperatur mit 27-28 Grad die höchsten Werte zwischen Januar und April erreicht. Die kühlsten Monate sind Juli und August – dann wird es zwischen 16 und 25 Grad warm, dabei liegt die Wassertemperatur dann immerhin noch bei 23 Grad.

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Mauritius ist landschaftlich recht vielfältig – neben endlosen Sandstränden gibt es Vulkanberge genauso wie dichte Wälder oder wilde Wasserfälle. Die Vegetation weist paar Hundert Pflanzenarten auf, dazu gehören unter anderem Orchideen, Hibiskus, Kokospalmen, Bambus und Zuckerrohr. Von den einheimischen Säugetieren lebt dort heute nur noch eines und zwar der Mauritius-Flughund. Andere wie Affen oder Sambur-Hirsche wurden irgendwann eingeführt. Nicht viel anders verhält es sich auch in der Vogelwelt – von den über 100 dort lebenden Vogelarten wurden viele importiert. Zu den noch nicht ausgestorbenen heimischen Vögeln zählen der Mauritius-Falke oder etwa die Rosentaube.

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Die tropische Exotik übt auf einen Touristen aus unseren Breitengraden sicher einen besonderen Reiz aus, doch am verlockendsten dürften die traumhaften weißen Strände sein. Einen sehr schönen gibt es zum Beispiel im Südosten der Insel in der Bucht, die sich Blue Bay nennt. Dieser ist zum einen wegen des flachen Wassers familienfreundlich, zum anderen aufgrund der günstigen Windverhältnisse auch für nicht so sehr geübte Surfer gut geeignet. Ebenfalls flach abfallend und sehr feinsandig präsentiert sich Belle Mare an der Ostküste. Ein weiterer Pluspunkt sind die schattenspendenden Fialos. Kinderfreundlich ist auch der Le Morne Brabant an der Südwestküste. Der breite Sandstrand ist an Werktagen nicht so überlaufen und ist bei Kite-Surfern sehr beliebt. Ein wunderbarer Badestrand ist auch der mehrere Kilometer lange Flic en Flac an der Westküste. Anders hingegen der ebenfalls im Westen gelegene Strand von Tamarin, der zwar bildschön ist, aber wegen des rauen Wasser zum Schwimmen weniger geeignet.

Sonnenstaat Kalifornien lockt mit traumhaften Stränden und fantastischer Natur

Nicht umsonst wird Kalifornien „der Sonnenstaat“ genannt – wegen der vielen Sonnenstunden gehört der westliche Bundesstaat zu den beliebtesten Urlaubsregionen in den USA. Dies gilt insbesondere für den Süden, von dem es in einem populären Lied heißt, dass es dort nie regnet. Kalifornien erstreckt sichCalifornia_coastal_nm auf über mehr als 1.000 Kilometer entlang der Pazifikküste etwa zwischen San Diego nah der mexikanischen Grenze im Süden und der Hafenstadt Eureka im Norden. Dies hat nicht zuletzt zur Folge, dass auch das Klima örtlich variiert. So gibt es vor allem zwischen der Küste, dem Gebirge und der Wüste starke Unterschiede. Während es an der Küste recht milde Winter gibt, muss man in den Bergen mit viel Schnee rechnen. Wer im Norden von Kalifornien einen Badeurlaub verbringen möchte, für den ist die Zeit zwischen Juni und August am besten geeignet. Im Süden des Sonnenstaates dauert die Badesaison hingegen bis zum November, dann beträgt die Wassertemperatur nämlich immer noch knappe 20 Grad.

Mit einer Küstenlänge von über 1.000 Kilometern bietet Kalifornien eine Vielfalt an traumhaften Stränden. Etwas südlich von Los Angeles gibt es zum Beispiel den herrlichen Sandstrand Huntington Beach, der unter anderem bei Surfern sehr beliebt ist. In der Nähe befindet sich auch der wunderschöne640px-Long_Beach_California_Birds weißer Sandstrand Manhattan Beach, der wegen des entsprechenden Angebots besonders Freunde von Beach Volleyball anzieht. Schön für Strandspaziergänge, aber wegen der starken Strömungen kaum zum Schwimmen geeignet ist der Ocean Beach im Westen von San Francisco. Das gleiche gilt auch für die fast 30 Kilometer langen Strände der Sonoma-Küste, wo man dafür aber Vögel und Seehunde und mit ein wenig Glück sogar Wale beobachten kann. Tolle Badestrände findet man wiederum rund um die nordkalifornische Stadt Santa Cruz. Einer von ihnen, nämlich Boardwalk, hat sogar einen Freizeitpark zu bieten. In puncto Freizeit kann sich Kalifornien auch abseits des Strandlebens sehen lassen.

Da wäre zum Beispiel die SeaWorld San Diego, wo den Besucher nicht nur Wasserbahnen und eine640px-Golden_Canyon_California schöne Aussicht bietende Gondelbahn erwarten, sondern auch verschiedene Shows mit Seelöwen, Delfinen oder Orcas. Ein weiteres nettes Ausflugsziel sind die Botanischen Gärten und der Zoo von Los Angeles. Für Familienausflüge sind zudem solche Einrichtungen gut geeignet wie das Californa Science Center, ebenfalls in Los Angeles, das KidZone Museum in Truckee und natürlich Disneyland in Anaheim, welches zu den am meisten besuchten Freizeitparks weltweit zählt. Der Sonnenstaat Kalifornien hat jedoch auch so einige herrliche Natursehenswürdigkeiten zu bieten, etwa den Yosemite Nationalpark oder das sogenannte Death Valley – eine imposante Wüstenlandschaft, die man aufgrund der extremen Hitze am besten im Frühjahr oder im Herbst besucht.

Den Ostseeurlaub in einer Ferienwohnung genießen

Wer mit einer Ferienwohnung an der Ostsee liebäugelt, der weiß die Vorteile einer solchen privaten Unterkunft ebenso zu schätzen wie die Vorzüge, welche die Ostseeküste als Urlaubsregion bietet. Was das letztere angeht, so gilt dies gleichermaßen für Schleswig-Holstein wie die Mecklenburg-Vorpommern-Küste. Ob in Glücksburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands oder in Wustrow/Fischland. Dies gilt letztlich ebenso für jede der einzelnen Ostseeinseln, die alle ihre ganz besondere Eigenheit haben. Schöne Sandstrände findet man praktisch auf allen, aber ansonsten kann das Landschaftsbild durchaus variieren. Wer etwa schroffe Klippen mag, der trifft mit Hiddensee oder Rügen eine gute Wahl. Auf Usedom gibt es hingegen hübsche Seebrücken, während Fehmarn mit malerischen Binnenseen lockt.

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Dabei spricht die Ostsee ganz unterschiedliche Zielgruppen von Urlaubern an, denn sie bietet den idealen Familienurlaub genauso wie Erholung und Entspannung für Menschen, die aus Altersgründen aus dem Berufsleben bereits ausgeschieden ist. Auch für eigenwillige Aussteigertypen mit einem besonderen Faible für die Natur hat die Ostsee als Urlaubsziel mit ihren abgeschiedenen und unberührten Ecken ihren Reiz. Nicht zu vergessen die fantastischen Sonnenuntergänge, von denen sich wohl nicht nur verliebte Paare oder Romantiker verzaubern lassen. Doch an der Ostseeküste erwarten den UrlauberSonnenuntergang nicht nur traumhafte Strände, maritime Romantik und ursprüngliche Natur. Es bieten sich zudem viele Ausflugsziele zu interessanten Sehenswürdigkeiten an. So kommt garantiert keine Langeweile auf, wenn das Wetter mal nicht so richtig mitspielen will. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel das Buddenbrook-Haus in der Lübecker Innenstadt sein, wo eine Ausstellung über die Entstehung und Produktion des berühmten Romans von Thomas Mann informiert. Oder das Doberaner Münster – ein bedeutendes Bauwerk aus dem Mittelalter. Immer wieder dankbare Ausflugsideen für Familien sind Einrichtungen wie das Experimentarium Zingst, wo sicher auch der eine oder andere experimentierfreudige Erwachsener auf seine Kosten kommt. Oder das Kieler Aquarium, in welchem den Besucher die Begegnung nicht nur mit kleinen Meeresbewohnern sondern auch mit Seehunden erwartet.

Und wenn bei der Urlaubsplanung die Wahl auf eine Ferienwohnung fällt, so lässt sich der Ostseeurlaub auf eine möglichst entspannte Art und Weise angehen. Denn wer solch eine Art von Unterkunft wählt, der tut dies nämlich nicht selten deswegen, weil er sich dadurch auch so wenig wie möglich einengen lassen möchte. Mieter von Ferienwohnungen wünschen sich oft, alles selbst in der Hand zu haben und sich nach Möglichkeit wie zu Hause fühlen zu können. Dazu gehört zum Beispiel, dass man die Art und die Zeiten der Mahlzeiten selbst bestimmt, aber auch dass man jederzeit nach Bedarf seine Wäschen waschen oder eine gemütliche Kaffeerunde einläuten kann.