Sankt Petersburg – eine Stadt zum Verlieben

Weiße Nächte sind schon Thema in der gleichnamigen Erzählung des berühmten Schriftstellers Dostojewski, hat doch dieses Naturphänomen immer schon die Menschen fasziniert. Und welchen schöneren Ort könnt es geben, um diesem Phänomen mal beizuwohnen, als eben in Sankt-Petersburg, dem Schauplatz von Dostojewskis romantischer Novelle.Sankt Petersburg In der Tat sind die Weißen Nächte ein Magnet für Touristen aus aller Herren Länder, die im Sommer in die Stadt an der Newa kommen. Während das Naturschauspiel andauert, zieht es Einheimische als auch Besucher wie magisch auf die Straßen. Man flaniert umher und genießt die eindrucksvolle Atmosphäre mit einem Hauch von Mystik. In dieser Zeit gibt es diverse Festivals, es herrscht allgemeine Partylaune und auch verliebte Pärchen könnten sich wohl keine romantischere Kulisse denken. Warum es dieses Naturspektakel in St. Petersburg überhaupt gibt liegt daran, dass die Stadt auf dem 60. Breitengrad liegt, also nah am Polarkreis, ähnlich wie der Süden von Alaska oder Grönland. Nachts steht im Sommer die Sonne weniger als 6 Grad unter dem Horizont und daher wird auch keine sogenannte nautische Dämmerung erreicht.

Doch nicht nur wegen der Weißen Nächte ist St. Petersburg ein begehrtes Reiseziel. Die russische Metropole wird auch „Venedig des Nordens“ genannt und gilt als eine der schönsten Städte der Welt. InSankt Petersburg der historischen Innenstadt gibt es sage und schreibe über 2.000 Schlösser, Paläste und sonstige Prunkbauten und somit Grund genug, dass die UNESCO dieser den Titel Weltkulturerbe verliehen hat. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist sicherlich die Eremitage, welche mit rund drei Millionen Kunstwerken, unter anderem von solch berühmten Künstlern wie van Gogh, Picasso oder Leonardo da Vinci, als eines der größten Museen weltweit gilt. Die Ausstellungsstücke sind auf sechs Gebäude verteilt, von denen wohl das wichtigste der Winterpalast ist, die ehemalige Hauptresidenz der russischen Zaren. Wer St. Petersburg besucht, dem sei ferner auch die Besichtigung der Isaakskathedrale empfohlen. Die Kirche, welche für rund 14.000 Menschen Platz bietet, ist gut 100 Meter hoch und ihre vergoldete Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 26 Meter.

In Sachen Kultur hat Sankt Petersburg allerhand zu bieten. So gibt es paar Dutzend Theater, eine Philharmonie und diverse Bibliotheken, von denen eine Bücher in über 80 Sprachen beherbergt. Und wer sich in der 5-Millionen-Metropole nach paar ruhigen Stunden sehnt, der kann diese in einem der wunderschönen Parks verbringen, etwa in dem 16 Hektar großen Botanischen Garten mit mehreren Millionen verschiedener Pflanzenarten.

Sydney: Strandurlaub und Städtereise in einem

Wird der nächste Urlaub geplant, steht man schon wieder vor derselben Frage: fährt man ans Meer oder doch lieber zum Wandern in die Berge; vielleicht ist einem aber auch mehr nach Kultur zumute oder gar nach Einkaufstouren in exquisiten Geschäften. Es gibt tatsächlich Orte, wo sich verschiedene Wünsche unter einen Hut bringen lassen. Eine solche Destination ist zum Beispiel Sydney.

Diese Weltmetropole verspricht eine aufregende Städtereise gepaart mit einem traumhaften Strandurlaub. Mit knapp 4 Millionen Einwohnern ist es die größte Stadt Australiens und gleichzeitig die Hauptstadt von New South Wales, eines der sechs australischen Bundesstaaten. Sydney liegt im Südosten des Landes am Pazifischen Ozean und hat eine Fläche von rund 1.600 Quadratkilometer. Die Stadt liegt unter dem Einfluss eines gemäßigten, subtropischen Klimas. Wie auch in allen anderen auf der Südhalbkugel gelegenen Regionen der Welt sind die Jahreszeiten hier umgekehrt zu denen in Europa. So sind auch der Januar und Februar mit einer Durchschnittstemperatur von 22 – 23 Grad die wärmsten Monate,Bondi Beach während es im Juli mit 12 Grad durchschnittlich am kältesten ist. Die Sonnenscheindauer beträgt im Durchschnitt 7 Stunden pro Tag und wer auf eine Wassertemperatur von mindestens 20 Grad Wert legt, der findet diese zwischen Dezember und März vor. Neben dem warmen Klima wartet Sydney mit herrlichen Stränden auf. Der größte und wohl auch bekannteste ist der Bondi Beach im südlichen Teil der Stadt. Der etwa ein Kilometer langer goldener Sandstrand lockt in der Hauptsaison massenweise Sonnenhungrige an, so dass das Strandleben dann schon recht turbulent werden kann. Lebhaft geht es auch in den vielen Cafes und Bars zu, von denen aus man übrigens eine schönen Blick auf den Bondi Beach bekommt. Der Strand selber zählt außerdem zu den beliebtesten Surf-Locations weltweit. So ist auch der südliche Abschnitt extra für Surfer reserviert und ist wegen der gefährlichen Brandung zum Schwimmen nicht geeignet.

Von einem Aufenthalt in Sydney darf man sich aber mehr als von einem normalen Badeurlaub erwarten. Denn diese Metropole bietet auch abseits der Strände viel Interessantes. Die vielleicht wichtigste Sehenswürdigkeit dürfte die muschelförmige Oper sein.Sydney Opera House Nicht minder berühmt ist auch die Sydney Harbour Bridge – mit rund 50 Meter Breite gilt sie als die breiteste Brücke der Welt mit langer Spannweite. Die letztere beträgt übrigens ganze 503 Meter. Sydney verfügt über eine Reihe von Museen und viele schöne Parks; für das Nachtleben ist die George Street eine angesagte Adresse und für einen Einkaufsbummel ist dies sicher unter anderem die Ladengalerie Argyle Stores.

Vietnam ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert

Für alle Menschen die sich einen ganz besonderen Urlaub mit vielen Sehenswürdigkeiten und Naturschauspielen wünschen, kann Vietnam zum Ziel ihrer Träume werden. Gerade auch wenn man ein Ziel sucht, welches man ganz jährig besuchen kann, bietet sich Vietnam an, da dieses Land in zwei Klimazonen liegt, so dass man hier immer ein Ziel finden kann, in dem gerade nicht Regenzeit herrscht. Doch gerade wenn man sich für die asiatische Kultur und besondere Landschaften interessiert, kann ein Urlaub in Vietnam spannend sein, jedoch sollte man sich wirklich ausreichend Zeit nehmen seine Reise genau zu planen oder vielleicht sogar eine Rundreise anstreben, damit man wirklich viele neue Eindrücke gewinnen kann.

Traumhafte Strände und atemberaubende Sehenswürdigkeiten erwarten einen in Vietnam

Wenn man gerne einen Urlaub am Meer verbringen möchte, so sollte man sich Flüge nach Vietnam buchen, die einen in die Nähe des Ortes Nha Trang bringen, denn dies ist einer der beliebtesten Badeorte in Vietnam. Allerdings ist es ratsam seinen Strandurlaub in diesem Ort zwischen Januar und August zu planen, da man ansonsten ein deutlich höheres Regenrisiko in Kauf nehmen muss. Doch ansonsten kann man in Nha Trang zu jeder Jahreszeit traumhafte weiße Sandstrände finden, die zum Sonnen und Entspannen einladen. Möchte man lieber Sehenswürdigkeiten erkunden, so sollte man sich in jedem Fall die Tempelstadt My Son in Zentral Vietnam auf seine Reiseliste setzen, denn mit mehr als 70 Tempeln, zählt dieser Ort zum Weltkulturerbe und zeigt deutlich die Schönheit der frühasiatischen Baukunst. Ebenso interessant ist die Bucht Halong, denn dort ragen riesige Felsen und kleine Inseln aus dem Meer, welche man mit dem Boot besuchen kann, wenn man dies wünscht. Doch auch als Motiv für Urlaubsfotos ist diese Bucht in Vietnam ein wahres Highlight.

Manche Dinge sollte man sich in Vietnam nicht entgehen lassen

Eine Besonderheit, welche man in vielen asiatischen Ländern finden kann, ist auch in Vietnam anzutreffen. Die sogenannten Schwimmenden Märkte, sind in vielen Orten in Vietnam zu finden und hat man die Gelegenheit einen solchen zu Besuchen, so sollte man sich das nicht entgehen lassen. Ebenso sollte man auch, wenn sich die Gelegenheit bietet einmal am wöchentlichen Festmahl teilnehmen und so die Küche des Landes näher kennenlernen. Doch egal für welches Ziel und welche Unternehmungen man sich bei einem Urlaub in Vietnam entscheiden wird, dieses Land wird einen begeistern.

Myanmar – Urlaub mit Erholung, Spaß und Unterhaltung garantiert

Myanmar ist ein südostasiatischer Inselstaat, der zwischen Thailand, China, Indien und Bangladesch liegt, sowie an den Golf von Bengalen und Indischen Ozean anschließt. Besser bekannt ist Myanmar als Birma beziehungsweise Burma. Von Frankfurt aus umfasst der Flug nach Myanmar circa 10 bis 11 Stunden. Der Inselstaat überzeugt durch kristallklares Meerwasser, weiße Sandstrände und einer bemerkenswerten Gastfreundlichkeit gegenüber Touristen.

Optimale Reisezeit

Myanmar verfügt über drei Wetterzeiten, die in Regen, kalte und heiße Perioden unterteilt sind. Viel Regen gibt es von Juni bis Oktober, dann folgt die kühle, trockene Zeit bis März mit durchschnittlichen Temperaturen von circa 25-28 Grad Celsius. Im April und Mai herrschten Temperaturen von nicht selten bis zu 40 Grad Celsius. Somit bietet sich eine optimale Reisezeit in der kühleren Klimaperiode an, die angenehm warme Temperaturen insbesondere für Europäer bietet und kaum Regen aufweist. Die Wassertemperatur beträgt auch in den kühleren Monaten immer noch durchschnittlichen 27 Grad.

Sport und Unterhaltung in Myanmar

Der Ngapali Strand ist rund sieben Kilometer von Sandoway entfernt und bietet Wassersportlern ein umfangreiches Angebot zum Surfen, Boot Fahren, Tauchen und Schnorcheln an.
Der Osten des Inselstaates ist perfekt für Aktivurlauber geeignet, die Bergsteigen und Wandern möchten. Außer im östlichen Landesteil aufgrund schlechter Straßenverhältnisse, können Mountainbiker das gesamte Land erkunden und Erholungssuchende sich mit einer asiatischen Massage verwöhnen lassen. Im Yangon-Theater finden regelmäßig Veranstaltungen statt.

Unvergessliche Sehenswürdigkeiten

Der Süden Myanmars präsentiert sich die einzigartige Architektur aus der Kolonialzeit. In Rangun ist die goldene buddhistische Shwe-Dagon-Pagode zu besichtigen, die als der außergewöhnlichste Sakralbau Asiens gilt und das Wahrzeichen von Myanmar darstellt. Die Königsstadt Mandalay zeichnet sich als künstlerisches Zentrum ebenso aus, wie durch die Vielfalt an Tempeln, Palästen und landestypischen Stupas. Von dort geht es mit dem Boot nach Mingun, wo die älteste und größte Glocke weltweit fantastische Eindrücke vermittelt.
Im östlichen Yengan garantieren die Padah-Lin-Höhlen mit prähistorischen Malereien ein abenteuerliches Erlebnis, während in Maymyo die Wasserfälle zu bestaunen sind.

Burgen am Mittelrhein

Die Burgen des Rheintals sind schon seit Jahrhunderten eine Inspiration für Maler und Dichter, und führten mit der sogenannten „Rheinromantik“ sogar zu einer eigenständigen Kunstrichtung während der Epoche der Romantik. Aber nicht nur die Genies ihrer Zeit, auch die ganz normalen Besucher erlagen und erliegen auch heute noch der Faszination der alten Gemäuer, die im Mittelrheintal in besonders reicher Anzahl zu finden sind. Ob als Ruine oder noch guterhaltene Anlage – sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in das Leben vergangener Zeiten.

 

Eines der bekanntesten Beispiele ist die Burg Rheinfels oberhalb von St. Goar. 1245 von Graf Diether von Katzenelnbogen errichtet, war sie lange Zeit die größte Wehranlage des Mittelrheintals und diente vielen Burgen des Deutschen Reiches als Vorbild. Sie wurde im Jahr 1796 von französischen Revolutionstruppen eingenommen und in der Folge unter anderem auch als Steinbruch für den Wiederaufbau der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz genutzt. Die Ruine ging 1843 in den Besitz des Prinzen Wilhelm von Preußen und im Jahr 1925 schließlich in den Besitz der Stadt St. Goar über und wird heute unter anderem für Theateraufführungen genutzt. Außerdem beherbergt sie das „Romantik Hotel Schloss Rheinfels“.

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Ebenfalls nur noch als Ruine erhalten ist die Burg Drachenfels in der Nähe von Bonn im Siebengebirge. Im Jahr 1149 ging der elf Jahre zuvor begonnene Bau in den Besitz von Gerhard von Are über und diente bis ins 13. Jahrhundert (Bau der Bonner Stadtmauer) als Schutzbefestigung. Im Zuge des Übertritts des Kölner Kurfürsten zum Protestantismus erlangte sie im 16. Jahrhundert nochmals Bedeutung als Befestigung der Rheintalstraße, bis sie im 30jährigen Krieg vollständig zerstört wurde. Da die Burg aus wertvollem Trachyt bestand, wurde sie in der Folge auch als Steinbruch genutzt. Ihre heute noch vorhandene touristische Bedeutung geht auf die Zeit der Rheinromantik zurück.

 

Ein Beispiel für eine noch unzerstörte Burganlage am Mittelrhein ist die Marksburg bei Braubach. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet und gehört heute, ebenso wie Burg Rheinfels, zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Sie beheimatet heute ein Burgmuseum sowie Geschäftsräume und Büros der Deutschen Burgenvereinigung. Sehr sehenswert ist auch die Burgkapelle mit einem Fresko, das den Heiligen Markus mit Löwen darstellt. Ein originalgetreuer Nachbau der Burg befindet sich übrigens in Japan, genauer gesagt: im Deutschen Kulturdorf Ueno auf der Insel Miyako-Jima.