Nationalparks: für Naturliebhaber immer wieder ein lohnenswertes Urlaubsziel

Es gibt wohl nicht viele Orte auf der Erde, wo sich die Natur so unberührt und nicht selten derart spektakulär präsentiert wie in den zahlreichen, rund um den Globus verstreuten, Nationalparks. Und je nach Region findet man dort zuweilen völlig unterschiedliche Naturlandschaften vor, wobei jede von ihnen den Betrachter auf ihre eigene Art in Staunen versetzt. Überaus beeindruckend gibt sich zum Beispiel der Zion-Nationalpark in den USA, im Südwesten des Bundesstaates Utah. Das LandschaftsbildNarrows_Zion_national_park ist schier atemberaubend, jedoch ist eine Wanderung eher nur für erfahrene Wanderer zu empfehlen; denn eine gewisse Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit sollte doch schon vorhanden sein. So zumindest bezüglich Angels Landing, dem wohl bei Gipfelstürmern beliebtesten Berg im Zion-Nationalpark. Wer allerdings die Mühe auf sich genommen hat, diese, gut 1.760 Meter hohe und steile Felsformation zu bezwingen, der wird am Ende mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Die bekannteste Attraktion des Parks sind sicherlich die vielen Canyons, doch noch eindrucksvoller dürften vielleicht die Zion Narrows sein. Hierbei handelt es sich um eine ganze Reihe von engen Canyons des Virgin River, eines durch drei Bundesstaaten verlaufenden Nebenflusses des Colorado River. Die Narrows sind über 20 Kilometer lang, dabei wirken diese bis zu 600 Meter hohen Sandsteinwände überaus imposant.

Diese schluchtenreiche Landschaft ist jedoch gänzlich verschieden von jener, wie man sie etwa in einem der Nationalparks Panamas vorfindet. Man nehme zum Beispiel den rund 129.000 Hektar großen Nationalpark Chagres, östlich des Panamakanals. Hier wird das Landschaftsbild zum großen Teil von tropischem Regenwald geprägt und zu den Vertretern des Tierreichs gehören neben Affen auch Jaguare sowie Krokodile. Eine Regenwald-Landschaft erwartet den Besucher auch in dem Meeres-NationalparkParque_Nacional_Chiriquí Chiriquí, wo neben Walen und Delfinen auch solche Exoten beheimatet sind wie Papageienfische oder Lederschildkröten. Eine Augenweide sind zudem die traumhaften weißen Sandstrände. Die letztere sind ebenfalls auf vielen der kleinen Inseln anzutreffen, welche zu dem Nationalpark Bastimentos gehören. Neben Korallenriffen und Mangroven gibt es in diesem Nationalpark eine reiche Flora und Fauna mit solchen Arten wie Agutis, Kaimane oder Kolibris. Es gibt hier ferner auffallend viele Frösche, darunter den Pfeilgiftfrosch, besser als Red Frog bekannt und Namensgeber für einen der Strände in Bastimentos.

Mykonos – mehr als nur Partyinsel

Die vielen griechischen Inseln bieten in ihrer Vielfalt für jeden Geschmack genau das Richtige und wer in seinem Griechenland-Urlaub auf den Partyspaß nicht verzichten möchte, für den dürfte Mykonos eine geeignete Wahl sein. In der Tat herrscht auf dieser Insel ein reges Nachtleben und an Strandclubs und diversen Vergnügungslokalen mangelt es durchaus nicht. Doch ist dies nur ein Aspekt der Kykladen-Insel in der südlichen Ägäis, denn in erster Linie ist Mykonos ein Top-Reiseziel für einen wunderbaren Badeurlaub. Zwar ist das griechische Eiland mit knapp 90 Quadratkilometern vergleichbar klein, doch rühmt es sich vieler Strände. Diese sind recht abwechslungsreich – viel Party-Stimmung gibt es zum Beispiel an der Südwestküste in Psarou, einem schönen Sandstrand mit Liegestuhlverleih und Taucherschulen. Noch mehr Angebote für Wassersport finden sich in Kalafatis, im Osten der Insel. Ob Kajakfahren, Windsurfen oder Schnorcheln – hier können Wassersportler so richtig ihrem Hobby frönen. Weitaus ruhiger geht es da schon an dem südlichen Strand aus feinem Sand Kalo Livaldi zu. Wegen des flachen Wassers ist er zudem ideal für Familien mit Kindern geeignet. Wer bei seinem Aufenthalt auf Mykonos vor allem Ruhe und Erholung sucht, dem stehen hierfür mindestens noch zwei weitere Strände zur Verfügung. Zum einen der, ebenfalls südlich gelegene, traumhafter Strand Agios Ioannis mit besonders klarem Wasser und wunderschönen Sonnenuntergängen. Zum anderen sei an dieser Stelle Agios Stefanos im Nordwesten der Insel genannt mit seiner windgeschützten Bucht und dem malerischen Hafen.

Mykonos

Malerisch muten aber auch die einzelnen kleinen Orte auf Mykonos an. Etwa Ano Myli und Kato Myli mit ihren idyllischen Windmühlen. Lohnenswert ist auch ein Abstecher nach Ano Mera, dem zweitgrößten Ort der Insel, wo man das alte Kloster Panagia Tourliani besichtigen kann. Mehr zu besichtigen gibt es in Chora, dem urigen Hauptort von Mykonos. Dazu gehört beispielsweise das Folklore-Museum, wo Keramik, Möbel und alte Werkzeuge ausgestellt sind. Interessant ist sicherlich auch der Besuch im Archäologischen Museum, wo unter anderem prähistorische Exponate präsentiert werden. Sehenswert ist ferner die Paraportiani-Kirche, die als Wahrzeichen von Mykonos gilt und ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. Es handelt sich um einen schneeweißen Komplex, der eigentlich aus fünf Kirchen besteht und sich durch eine einzigartige Architektur auszeichnet.

Familienurlaub am Gardasee – Garantiert ohne Langeweile

Der norditalienische Gardasee zwischen der Alpensüdseite und der Poebene gehört mit 370 km² Wasserfläche zu den größten Sportrevieren Europas; insbesondere Segler, Surfer, Mountainbiker und Kletterer finden hier ideale Bedingungen zur Ausübung ihrer Sportarten vor. Als Ferienregion ist der Gardasee aber auch für einen Urlaub mit der Familie interessant, zwei gute Gründe dafür stellen die schnelle Erreichbarkeit und die vorhandene touristische Infrastruktur dar. Die Urlaubsgäste haben die Wahl aus einer Fülle von Freizeitmöglichkeiten, die alle Altersschichten und Interessen ansprechen. Ebenso groß ist die Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften in Pensionen, Ferienhäusern oder -wohnungen, wobei Urlaubsdomizile am Südende und am Ostufer des Sees von Familien bevorzugt werden für einen Gardaseeurlaub. Für einen ersten Überblick ist eine Seerundfahrt auf der Uferstraße Gardesana zu empfehlen. Die Gäste können so die Ferienorte mit teils mittelalterlichen Stadtzentren kennen lernen und Besichtigungen von sehenswerten Kirchen oder typischen Scaligerburgen in Riva del Garda, Malcesine, Torri del Benaco und Sirmione planen.

Urlaub am Gardasee

Bei einem Badeurlaub sind Gewässergüte, Ausstattung der Strände und Familienfreundlichkeit sehr wichtige Faktoren. In dieser Hinsicht weist der fjordartige Gardasee als Alpensee mit wenig Schiffsverkehr keine Mängel auf. Zur Sicherheit der Schwimmer müssen Motorboote einen Mindestabstand von 300 m zum Ufer bzw. zu den Badezonen einhalten, im nördlichen Teil ab Malcesine sind Sportboote mit Motor grundsätzlich verboten. Flache Sand- und Kiesstrände erstrecken sich überwiegend entlang des Ostufers und rund um das südliche Ende des Sees, wo sich auch die meisten Campingplätze direkt am Wasser befinden; auf öffentlichen Stränden können Badegäste die sanitären Einrichtungen von Bars und Restaurants benutzen. Besonders empfehlenswert für Familien sind in Riva del Garda die Strandabschnitte Spiaggia Sabioni und Spiaggia dei Pini, der schönste Kiesstrand von Garda ist die kostenpflichtige Baia delle Sirene mit Restaurant, Spielplatz, Umkleidekabinen und Duschen. Ein Paradies für Kinder stellt der 10 km lange Uferstreifen von Manerba del Garda dar; die Eiscafés und Spielplätze der Strandpromenade sind ebenso beliebt wie ein Spaziergang zu den Badestellen auf der Zypresseninsel San Biagio, die bei Niedrigwasser zu Fuß erreicht werden können.

Rund um den Gardasee liegt eine Vielzahl lohnender Ausflugsziele, dazu gehören die mittelalterliche Ortschaft Canale di Tenno mit dunkelgrünem Gebirgssee und Wasserfall sowie die beiden Aussichtspunkte Rocca di Garda und Rocca di Manerba. Von Malcesine führt eine Seilbahn mit drehbaren Gondeln auf den Monte Baldo, dessen Nationalpark eine außergewöhnliche Pflanzenwelt aufweist. Das Bergmassiv ist ein beliebtes Revier für Wanderer, Mountainbiker und Drachenflieger, außerdem gibt es noch zwei Hochseilgärten für Familien und Fortgeschrittene. Mehr Abwechslung bieten der Vergnügungspark Gardaland in Castelnuovo del Garda, der Safaripark von Bussolengo und die Go-Kart-Bahn in Lonato. Eine Hochburg der Freizeitparks bildet der Ort Lazise mit Movieland Studios, Acqua Paradise, Caneva World und Medioeval Times. Bei schlechtem Wetter wärmt das Wasser des Thermalzentrums Sirmione, während die Jugendlichen die Disco-Welten in Desenzano del Garda bevorzugen. Zu den kulinarischen Höhepunkten am Gardasee zählen neben den Weinen von Valpolicella und Bardolino die zahlreichen Hafenrestaurants wie die Trattoria Bell’Arrivo in Torri del Benaco; hier gibt es immer fangfrischen Fisch aus dem See und für Kinder ihr Lieblingsessen – Spaghetti Bolognese.