Mauritius: echtes Eldorado für Strandurlauber

Während die einen Mauritius mit einer weltberühmten Briefmarke in Verbindung bringen, ist es für die anderen das Traumziel schlechthin für einen Badeurlaub. Der rund 11 Flugstunden von Deutschland entfernte Inselstaat liegt im südlichen Indischen Ozean, etwa 900 Kilometer östlich von Madagaskar und ungefähr doppelt soviel vom afrikanischen Festland entfernt. Mauritius hat knapp über 1 Million Einwohner und als Quasi-Amtssprachen fungieren Englisch und Französisch. Da die Insel in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten gegenüber denen bei uns um ein halbes Jahr verschoben. Das heißt also, wenn bei uns Sommer ist, ist dort Winter und ebenso umgekehrt. In Mauritius herrscht ein tropisch-maritimes Klima, was zum einen warme Temperaturen, zum anderen jedoch auch eine recht hohe Luftfeuchtigkeit bedeutet. Doch sind auch die regionalen Unterschiede zu beachten. So ist es an der Ostküste in der Regel kühler als an der West- oder Nordküste, aber noch mehr trifft dies auf die höher gelegenen Regionen im Landesinneren. zu. Die meisten Sonnenstunden, nämlich gute 8 täglich, sind zwischen Oktober und Januar zu erwarten, während die Wassertemperatur mit 27-28 Grad die höchsten Werte zwischen Januar und April erreicht. Die kühlsten Monate sind Juli und August – dann wird es zwischen 16 und 25 Grad warm, dabei liegt die Wassertemperatur dann immerhin noch bei 23 Grad.

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Mauritius ist landschaftlich recht vielfältig – neben endlosen Sandstränden gibt es Vulkanberge genauso wie dichte Wälder oder wilde Wasserfälle. Die Vegetation weist paar Hundert Pflanzenarten auf, dazu gehören unter anderem Orchideen, Hibiskus, Kokospalmen, Bambus und Zuckerrohr. Von den einheimischen Säugetieren lebt dort heute nur noch eines und zwar der Mauritius-Flughund. Andere wie Affen oder Sambur-Hirsche wurden irgendwann eingeführt. Nicht viel anders verhält es sich auch in der Vogelwelt – von den über 100 dort lebenden Vogelarten wurden viele importiert. Zu den noch nicht ausgestorbenen heimischen Vögeln zählen der Mauritius-Falke oder etwa die Rosentaube.

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Die tropische Exotik übt auf einen Touristen aus unseren Breitengraden sicher einen besonderen Reiz aus, doch am verlockendsten dürften die traumhaften weißen Strände sein. Einen sehr schönen gibt es zum Beispiel im Südosten der Insel in der Bucht, die sich Blue Bay nennt. Dieser ist zum einen wegen des flachen Wassers familienfreundlich, zum anderen aufgrund der günstigen Windverhältnisse auch für nicht so sehr geübte Surfer gut geeignet. Ebenfalls flach abfallend und sehr feinsandig präsentiert sich Belle Mare an der Ostküste. Ein weiterer Pluspunkt sind die schattenspendenden Fialos. Kinderfreundlich ist auch der Le Morne Brabant an der Südwestküste. Der breite Sandstrand ist an Werktagen nicht so überlaufen und ist bei Kite-Surfern sehr beliebt. Ein wunderbarer Badestrand ist auch der mehrere Kilometer lange Flic en Flac an der Westküste. Anders hingegen der ebenfalls im Westen gelegene Strand von Tamarin, der zwar bildschön ist, aber wegen des rauen Wasser zum Schwimmen weniger geeignet.

Sonnenstaat Kalifornien lockt mit traumhaften Stränden und fantastischer Natur

Nicht umsonst wird Kalifornien „der Sonnenstaat“ genannt – wegen der vielen Sonnenstunden gehört der westliche Bundesstaat zu den beliebtesten Urlaubsregionen in den USA. Dies gilt insbesondere für den Süden, von dem es in einem populären Lied heißt, dass es dort nie regnet. Kalifornien erstreckt sichCalifornia_coastal_nm auf über mehr als 1.000 Kilometer entlang der Pazifikküste etwa zwischen San Diego nah der mexikanischen Grenze im Süden und der Hafenstadt Eureka im Norden. Dies hat nicht zuletzt zur Folge, dass auch das Klima örtlich variiert. So gibt es vor allem zwischen der Küste, dem Gebirge und der Wüste starke Unterschiede. Während es an der Küste recht milde Winter gibt, muss man in den Bergen mit viel Schnee rechnen. Wer im Norden von Kalifornien einen Badeurlaub verbringen möchte, für den ist die Zeit zwischen Juni und August am besten geeignet. Im Süden des Sonnenstaates dauert die Badesaison hingegen bis zum November, dann beträgt die Wassertemperatur nämlich immer noch knappe 20 Grad.

Mit einer Küstenlänge von über 1.000 Kilometern bietet Kalifornien eine Vielfalt an traumhaften Stränden. Etwas südlich von Los Angeles gibt es zum Beispiel den herrlichen Sandstrand Huntington Beach, der unter anderem bei Surfern sehr beliebt ist. In der Nähe befindet sich auch der wunderschöne640px-Long_Beach_California_Birds weißer Sandstrand Manhattan Beach, der wegen des entsprechenden Angebots besonders Freunde von Beach Volleyball anzieht. Schön für Strandspaziergänge, aber wegen der starken Strömungen kaum zum Schwimmen geeignet ist der Ocean Beach im Westen von San Francisco. Das gleiche gilt auch für die fast 30 Kilometer langen Strände der Sonoma-Küste, wo man dafür aber Vögel und Seehunde und mit ein wenig Glück sogar Wale beobachten kann. Tolle Badestrände findet man wiederum rund um die nordkalifornische Stadt Santa Cruz. Einer von ihnen, nämlich Boardwalk, hat sogar einen Freizeitpark zu bieten. In puncto Freizeit kann sich Kalifornien auch abseits des Strandlebens sehen lassen.

Da wäre zum Beispiel die SeaWorld San Diego, wo den Besucher nicht nur Wasserbahnen und eine640px-Golden_Canyon_California schöne Aussicht bietende Gondelbahn erwarten, sondern auch verschiedene Shows mit Seelöwen, Delfinen oder Orcas. Ein weiteres nettes Ausflugsziel sind die Botanischen Gärten und der Zoo von Los Angeles. Für Familienausflüge sind zudem solche Einrichtungen gut geeignet wie das Californa Science Center, ebenfalls in Los Angeles, das KidZone Museum in Truckee und natürlich Disneyland in Anaheim, welches zu den am meisten besuchten Freizeitparks weltweit zählt. Der Sonnenstaat Kalifornien hat jedoch auch so einige herrliche Natursehenswürdigkeiten zu bieten, etwa den Yosemite Nationalpark oder das sogenannte Death Valley – eine imposante Wüstenlandschaft, die man aufgrund der extremen Hitze am besten im Frühjahr oder im Herbst besucht.