Namibia, das Afrika-Erlebnis schlechthin

Namibia ist ein Staat im Süden des afrikanischen Kontinents an der atlantischen Westküste. Die ehemalige deutsche Kolonie trug seinerzeit den Namen Deutsch-Südwestafrika und von den rund zwei Millionen Einwohnern sind etwa 20.000 deutschstämmig. So gilt neben der Amtssprache Englisch unter anderem auch Deutsch als eine der Nationalsprachen. Das Land ist zwar mehr als doppelt so groß wie Bundesrepublik, aber dafür extrem dünn besiedelt – der Großteil der Bevölkerung lebt in den Städten oder im fruchtbaren Norden.

Namib

Wer in Namibia seinen Urlaub plant, der sollte sich darauf einstellen, dass hier im großen und ganzen ein recht heißes und trockenes Klima herrscht. Eine Ausnahme mag die Küste bilden, jedoch werden im Landesinneren selbst in den Wintermonaten Temperaturen von über 20 Grad erreicht. Nachts fällt jedoch das Thermometer auf Null Grad. Dabei gilt es zu beachten, dass auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten den unsrigen umgekehrt sind. So wird es zwischen Oktober und Februar mit Durchschnittstemperaturen von knapp über 30 Grad am wärmsten, während Juni und Juli die kältesten Monate sind. Allerdings gibt es auch im Winter die niedrigsten Niederschlagsmengen. So gesehen scheint die beste Reisezeit etwa zwischen Mai und August zu liegen, denn dann regnet es am wenigsten und die Temperaturen sind angenehm warm.

Ein Urlaub in Namibia verspricht viel Exotik und Landschaften, die einem den Atem rauben. Und diese weisen eine große Vielfalt auf. Während sich im Westen die älteste Wüste Namib auf einer rund 1.500 Kilometern Länge und etwa 100 Kilometern Breite erstreckt, findet man im Nordosten des Landes eineFish river canyon grüne Landschaft. Im Süden wiederum befindet sich die weltweit zweitgrößte Schlucht – der Fish River Canyon, der stellenweise bis 550 Metern tief ist und eine Länge von ca. 160 Kilometern hat. Er ist Teil eines Nationalparks, von denen es in Namibia insgesamt über 10 gibt. In ihnen kann der Besucher nicht nur die überwältigende Naturlandschaften erleben, sondern auch wilde Tiere, denen man hierzulande nur in einem ZOO begegnen kann. In diesem Zusammenhang soll insbesondere der rund 22.000 Quadratkilometer große Etosha Nationalpark im Norden Namibias erwähnt werden. Solche Exoten wie Löwen, Nashörner oder Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben ist hier keine Seltenheit, wobei die Chancen dafür während der Trockenzeit am größten sind.