Den Ostseeurlaub in einer Ferienwohnung genießen

Wer mit einer Ferienwohnung an der Ostsee liebäugelt, der weiß die Vorteile einer solchen privaten Unterkunft ebenso zu schätzen wie die Vorzüge, welche die Ostseeküste als Urlaubsregion bietet. Was das letztere angeht, so gilt dies gleichermaßen für Schleswig-Holstein wie die Mecklenburg-Vorpommern-Küste. Ob in Glücksburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands oder in Wustrow/Fischland. Dies gilt letztlich ebenso für jede der einzelnen Ostseeinseln, die alle ihre ganz besondere Eigenheit haben. Schöne Sandstrände findet man praktisch auf allen, aber ansonsten kann das Landschaftsbild durchaus variieren. Wer etwa schroffe Klippen mag, der trifft mit Hiddensee oder Rügen eine gute Wahl. Auf Usedom gibt es hingegen hübsche Seebrücken, während Fehmarn mit malerischen Binnenseen lockt.

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Dabei spricht die Ostsee ganz unterschiedliche Zielgruppen von Urlaubern an, denn sie bietet den idealen Familienurlaub genauso wie Erholung und Entspannung für Menschen, die aus Altersgründen aus dem Berufsleben bereits ausgeschieden ist. Auch für eigenwillige Aussteigertypen mit einem besonderen Faible für die Natur hat die Ostsee als Urlaubsziel mit ihren abgeschiedenen und unberührten Ecken ihren Reiz. Nicht zu vergessen die fantastischen Sonnenuntergänge, von denen sich wohl nicht nur verliebte Paare oder Romantiker verzaubern lassen. Doch an der Ostseeküste erwarten den UrlauberSonnenuntergang nicht nur traumhafte Strände, maritime Romantik und ursprüngliche Natur. Es bieten sich zudem viele Ausflugsziele zu interessanten Sehenswürdigkeiten an. So kommt garantiert keine Langeweile auf, wenn das Wetter mal nicht so richtig mitspielen will. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel das Buddenbrook-Haus in der Lübecker Innenstadt sein, wo eine Ausstellung über die Entstehung und Produktion des berühmten Romans von Thomas Mann informiert. Oder das Doberaner Münster – ein bedeutendes Bauwerk aus dem Mittelalter. Immer wieder dankbare Ausflugsideen für Familien sind Einrichtungen wie das Experimentarium Zingst, wo sicher auch der eine oder andere experimentierfreudige Erwachsener auf seine Kosten kommt. Oder das Kieler Aquarium, in welchem den Besucher die Begegnung nicht nur mit kleinen Meeresbewohnern sondern auch mit Seehunden erwartet.

Und wenn bei der Urlaubsplanung die Wahl auf eine Ferienwohnung fällt, so lässt sich der Ostseeurlaub auf eine möglichst entspannte Art und Weise angehen. Denn wer solch eine Art von Unterkunft wählt, der tut dies nämlich nicht selten deswegen, weil er sich dadurch auch so wenig wie möglich einengen lassen möchte. Mieter von Ferienwohnungen wünschen sich oft, alles selbst in der Hand zu haben und sich nach Möglichkeit wie zu Hause fühlen zu können. Dazu gehört zum Beispiel, dass man die Art und die Zeiten der Mahlzeiten selbst bestimmt, aber auch dass man jederzeit nach Bedarf seine Wäschen waschen oder eine gemütliche Kaffeerunde einläuten kann.

Burgen am Mittelrhein

Die Burgen des Rheintals sind schon seit Jahrhunderten eine Inspiration für Maler und Dichter, und führten mit der sogenannten „Rheinromantik“ sogar zu einer eigenständigen Kunstrichtung während der Epoche der Romantik. Aber nicht nur die Genies ihrer Zeit, auch die ganz normalen Besucher erlagen und erliegen auch heute noch der Faszination der alten Gemäuer, die im Mittelrheintal in besonders reicher Anzahl zu finden sind. Ob als Ruine oder noch guterhaltene Anlage – sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in das Leben vergangener Zeiten.

 

Eines der bekanntesten Beispiele ist die Burg Rheinfels oberhalb von St. Goar. 1245 von Graf Diether von Katzenelnbogen errichtet, war sie lange Zeit die größte Wehranlage des Mittelrheintals und diente vielen Burgen des Deutschen Reiches als Vorbild. Sie wurde im Jahr 1796 von französischen Revolutionstruppen eingenommen und in der Folge unter anderem auch als Steinbruch für den Wiederaufbau der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz genutzt. Die Ruine ging 1843 in den Besitz des Prinzen Wilhelm von Preußen und im Jahr 1925 schließlich in den Besitz der Stadt St. Goar über und wird heute unter anderem für Theateraufführungen genutzt. Außerdem beherbergt sie das „Romantik Hotel Schloss Rheinfels“.

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Ebenfalls nur noch als Ruine erhalten ist die Burg Drachenfels in der Nähe von Bonn im Siebengebirge. Im Jahr 1149 ging der elf Jahre zuvor begonnene Bau in den Besitz von Gerhard von Are über und diente bis ins 13. Jahrhundert (Bau der Bonner Stadtmauer) als Schutzbefestigung. Im Zuge des Übertritts des Kölner Kurfürsten zum Protestantismus erlangte sie im 16. Jahrhundert nochmals Bedeutung als Befestigung der Rheintalstraße, bis sie im 30jährigen Krieg vollständig zerstört wurde. Da die Burg aus wertvollem Trachyt bestand, wurde sie in der Folge auch als Steinbruch genutzt. Ihre heute noch vorhandene touristische Bedeutung geht auf die Zeit der Rheinromantik zurück.

 

Ein Beispiel für eine noch unzerstörte Burganlage am Mittelrhein ist die Marksburg bei Braubach. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet und gehört heute, ebenso wie Burg Rheinfels, zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Sie beheimatet heute ein Burgmuseum sowie Geschäftsräume und Büros der Deutschen Burgenvereinigung. Sehr sehenswert ist auch die Burgkapelle mit einem Fresko, das den Heiligen Markus mit Löwen darstellt. Ein originalgetreuer Nachbau der Burg befindet sich übrigens in Japan, genauer gesagt: im Deutschen Kulturdorf Ueno auf der Insel Miyako-Jima.