Beeindruckt mit ihrer Vulkanlandschaft: Santorin

Den Urlaub auf einer Insel zu verbringen, ist schon etwas Besonderes und gegenüber den anderen Ländern am Mittelmeer hat Griechenland den Vorteil, dass es eine Vielzahl wirklich schöner Inseln zu bieten hat. Sehr reizvoll ist zum Beispiel Santorin. Dieses Kykladen-Eiland liegt im südlichen Ägäischen Meer, in der Nachbarschaft von Anafi und Ios. Santorin, von den Griechen oft auch Thira genannt, ist durch einen Vulkanausbruch entstanden; ihr Alter wird auf gute 1.600 Jahre geschätzt. Typisch für die Kykladen ist auch Santorin eine sehr sonnenreiche Insel. Im Hochsommer scheint die Sonne rund 11 Stunden pro Tag, dabei ist es statistisch gerade mal mit einem einzigen Regentag im Monat zu rechnen. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf knappe 30 Grad und das Wasser wird zwischen Juli und September angenehme 24-25 Grad warm.

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Santorin weist eine vulkanische Landschaft auf, mit einer steilen Westküste, während die Ostküste flach ins Meer abfällt. Wegen des reichen Vorkommens an diversen Gesteinen ist diese griechische Insel ein Eldorado für Mineralogen. Doch für den gewöhnlichen Touristen ist sie vor allem eine traumhafte Urlaubsinsel. Charakteristisch für Santorins Strände sind schwarzer Sand und Kiesel. Recht eindrucksvoll ist beispielsweise Red Beach an der Südküste mit der riesigen roten Felswand und dem türkis schimmernden Wasser. Ebenfalls an der Südküste ist auch der Vlichada Beach, ein fast ein 640px-View_from_SantoriniKilometer langer Strand aus schwarzem feinen Kies. Neben der Möglichkeit, Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten, erwartet den Besucher hier auch eine sehr angesagte Strandbar. Am beliebtesten sind auf Santorin jedoch die Strände an der Ostküste, wie zum Beispiel der lebhafte Strand von Kamari aus schwarzem Kies und gute 2 Kilometer lang. Noch länger ist allerdings der für Santorin eher untypischer heller Strand von Perivolos mit vielen originellen Strandlokalen. Für Urlauber mit kleinen Kindern ist hingegen der nördlich von Kamari gelegene Monolithos-Strand zu empfehlen. Das Meer ist hier recht flach und die Kleinen können sich auf einem Kinderspielplatz austoben. Während die einen nach Santorin zum Baden kommen, verschlägt es die anderen hierher wegen der vielen Sehenswürdigkeiten. In erster Linie sind es archäologische Stätten wie etwa Akrotiri im Süden der Insel, mit ihrer ca. 10.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsfläche. Beeindruckend sind die aus der Bronzezeit stammenden Fresken mit Themen aus dem Ackerbau, der Seefahrt, aber auch aus dem Alltag. Sehr interessant zu sehen ist auch die antike Stätte Alt-Thera im Osten von Santorin. Zu den Überbleibseln der vor rund 3.000 Jahren gegründeten Stadt gehören unter anderem die gute 100 Meter lange Agora, eine gigantische Säulenhalle sowie ein etwa 1.500 Sitzplätze bietendes Theater.

Mykonos – mehr als nur Partyinsel

Die vielen griechischen Inseln bieten in ihrer Vielfalt für jeden Geschmack genau das Richtige und wer in seinem Griechenland-Urlaub auf den Partyspaß nicht verzichten möchte, für den dürfte Mykonos eine geeignete Wahl sein. In der Tat herrscht auf dieser Insel ein reges Nachtleben und an Strandclubs und diversen Vergnügungslokalen mangelt es durchaus nicht. Doch ist dies nur ein Aspekt der Kykladen-Insel in der südlichen Ägäis, denn in erster Linie ist Mykonos ein Top-Reiseziel für einen wunderbaren Badeurlaub. Zwar ist das griechische Eiland mit knapp 90 Quadratkilometern vergleichbar klein, doch rühmt es sich vieler Strände. Diese sind recht abwechslungsreich – viel Party-Stimmung gibt es zum Beispiel an der Südwestküste in Psarou, einem schönen Sandstrand mit Liegestuhlverleih und Taucherschulen. Noch mehr Angebote für Wassersport finden sich in Kalafatis, im Osten der Insel. Ob Kajakfahren, Windsurfen oder Schnorcheln – hier können Wassersportler so richtig ihrem Hobby frönen. Weitaus ruhiger geht es da schon an dem südlichen Strand aus feinem Sand Kalo Livaldi zu. Wegen des flachen Wassers ist er zudem ideal für Familien mit Kindern geeignet. Wer bei seinem Aufenthalt auf Mykonos vor allem Ruhe und Erholung sucht, dem stehen hierfür mindestens noch zwei weitere Strände zur Verfügung. Zum einen der, ebenfalls südlich gelegene, traumhafter Strand Agios Ioannis mit besonders klarem Wasser und wunderschönen Sonnenuntergängen. Zum anderen sei an dieser Stelle Agios Stefanos im Nordwesten der Insel genannt mit seiner windgeschützten Bucht und dem malerischen Hafen.

Mykonos

Malerisch muten aber auch die einzelnen kleinen Orte auf Mykonos an. Etwa Ano Myli und Kato Myli mit ihren idyllischen Windmühlen. Lohnenswert ist auch ein Abstecher nach Ano Mera, dem zweitgrößten Ort der Insel, wo man das alte Kloster Panagia Tourliani besichtigen kann. Mehr zu besichtigen gibt es in Chora, dem urigen Hauptort von Mykonos. Dazu gehört beispielsweise das Folklore-Museum, wo Keramik, Möbel und alte Werkzeuge ausgestellt sind. Interessant ist sicherlich auch der Besuch im Archäologischen Museum, wo unter anderem prähistorische Exponate präsentiert werden. Sehenswert ist ferner die Paraportiani-Kirche, die als Wahrzeichen von Mykonos gilt und ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. Es handelt sich um einen schneeweißen Komplex, der eigentlich aus fünf Kirchen besteht und sich durch eine einzigartige Architektur auszeichnet.

Kreta oder Urlaub zwischen Badestränden und Kulturschätzen

Zu den schönsten Reisezielen im Mittelmeerraum gehört sicherlich Kreta. Schon alleine deswegen, weil sie dort zu jenen Orten mit den meisten Sonnentagen zählt. Die größte griechische Insel hat eine Gesamtfläche von gut 8.200 Quadratkilometern und zählt über 620.000 Einwohner. Ihre Länge beträgt 260 Kilometer, dabei ist das Eiland an der breitesten Stelle 60 Kilometer, an der schmalsten gerade mal 12 Kilometer breit. Kreta ist umgeben im Norden von Kretischem Meer, im Süden von Libyschem und im Osten von Karpathischem. Die Küste ist knapp über 1.000 Kilometer lang und bietet somit reichlich Gelegenheiten für ein entspanntes Strandvergnügen oder herrliche Wanderungen.

Gerade für das letztgenannte ist die Südküste wohl am besten geeignet. Naturfreunde und Wanderer werden die malerische Landschaft an der zerklüfteten Küste besonders zu schätzen wissen. Der Süden MatalaKretas lockt zudem mit idyllischen Dörfern, alten Olivenbäumen und interessanten Ausflugszielen. So zum Beispiel zu archäologischen Ausgrabungsstätten wie den Wohnhöhlen aus der Jungsteinzeit in Matala. Lohnenswert ist auch ein Ausflug nach Kato Zakros an der Südost-Küste, wo per Zufall ein minoischer Palast entdeckt wurde. In der Nähe kann dann auch gleich die sogenannte Schlucht der Toten besichtigt werden. Die dort gefundenen menschlichen Überreste lassen darauf schließen, dass die rund 8 Kilometer lange Schlucht in der minoischen Zeit für Bestattungen verwendet wurde. Eine weitere interessante historische Stätte an der Südküste Kretas ist etwa das gut erhaltene venezianisches Kastell in Frangokastello; zudem lockt dort noch ein flacher Strand aus feinem Sand.

KretaSandstrände satt gibt es auch an der Nordküste Kretas. Einen wunderschönen Strand gibt es zum Beispiel in Bali, etwas westlich von Iraklio, der Hauptstadt von Kreta. Dieser Badeort gilt als recht familienfreundlich und bezüglich Wassersport gibt es auch diverse Angebote. Fast noch schöner ist vielleicht der breite Episkopi-Strand, der über 10 Kilometer lang ist. Wer auf sehr sauberes Wasser Wert legt und eher Ruhe als hektisches Treiben mag, der dürfte sich hier wohl fühlen. Durchaus reizvoll ist auch der Skaleta-Strand, der zwar langsam abfällt, doch da die Wellen schon recht groß sein können, für Familien mit (kleinen) Kindern daher vielleicht nicht ganz so optimal ist. Außer herrlichen Badestränden und einer abwechslungsreichen Landschaft hat die Nordküste Kretas auch so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diese findet man etwa in der Stadt Rethymnon mit ihrer schönen Altstadt, einer türkischen Minarette und einer venezianischen Festung. Einige Kilometer südöstlich bietet sich ein weiteres nettes Ausflugsziel an – die 4 Kilometer lange Myli-Schlucht, in welcher sich Kanäle und Brücken für Wassermühlen aus dem 16. Jahrhundert befinden. Gute 20 Kilometer südlich von Rethymnon liegt zudem ein häufiges touristisches Ziel – das Kloster Arkadi, dessen Errichtung spätestens auf das 14. Jahrhundert datiert.

Urlaub auf dem Peloponnes – Von abstrakt bis paradiesisch

Wer Urlaub in Griechenland machen möchte, der wird zuallererst an die zahlreichen vorgelagerten Inseln denken, wie das beliebte Kreta, Mykonos oder auch Korfu. Doch auch auf dem Festland hat Griechenland einiges zu bieten. Weit ab vom Massentourismus können Urlauber auf dem Peloponnes einen abwechslungsreichen und erholsamen Urlaub machen und die stille Schönheit Griechenlands kennen lernen. Da hier der Massentourismus zum Glück noch nicht angekommen ist, bieten sich vor allem Urlaube in Ferienwohnungen und Ferienhäusern an.

Elis – Das sagenumwobene Olympia

Die Region Elis befindet sich im Nordwesten des Peloponnes und aufgrund der guten geographischen Lage ist Elis im Sommer wunderbar grün. Griechenland Urlauber können hier so sagenumwobene Orte wie Olympia besuchen und auf den Spuren des alten Griechenland wandeln. In Olympia gibt es eine große Ausgrabungsstätte, die sehr sehenswert ist. Auch Sonnenanbeter kommen in Elis ganz auf ihre Kosten. Rund um die Hafenstadt Pyrgos ziehen sich die längsten Strände der Region entlang. Strände mit 50 Kilometern Länge sind hier keine Seltenheit, zudem ist es hier kein Luxus einen Strand ganz für sich allein zu haben.

Argolis – Bekannt für seine traumhaften Strände

Argolis liegt im westlichen Teil der Halbinsel und bietet alles, was Urlauber sich wünschen können: tolle Strände, historische Stätten und lebhafte Städte. Diese Region zeichnet sich durch besondere Fruchtbarkeit aus, deshalb prägen vor allem grüne Orangenbäume und Weinhänge Argolis. Auf Grund der Nähe zu Athen und den traumhaften Stränden, ist die touristische Infrastruktur sehr gut. Touristisches Zentrum von Argolis ist Nafplion. Die verträumte Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten und mediterranem Flair.

Lakonien – Abstrakt und lieblich

Die südlichste Region des Peloponnes ist reich an kultureller und landschaftlicher Vielfalt. Im Südwesten Lakoniens liegt die Mani. Dieser kleine Flecken gehört wohl zu den außergewöhnlichsten in Griechenland. Eine ganz eigene Kultur konnte sich hier aufgrund der Abgeschiedenheit entwickeln. Typisch für die Mani sind vor allem die bizarren Steinhäuser und die karge und felsige Landschaft. Im Osten gibt es hingegen grüne Landschaften und lebhafte Hafenstädte. An der Südspitze befindet sich eine sagenumwobene Höhle, in der der Legende nach Hades, der Herrscher der Unterwelt, leben soll, und auch die Festungsanlagen von Mystras sind für Kulturinteressierte sehr empfehlenswert.

Unterkünfte auf dem Peloponnes

Da viele Regionen des Peloponnes touristisch noch nicht vollkommen erschlossen sind, sucht man große Ferienkomplexe und Hotelanlagen vergeblich. Besonders empfehlenswert ist es daher den Peloponnes Urlaub in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus zu verbringen. Gut ausgestatte und moderne Ferienwohnungen oder private Ferienhäuser für ganze Gruppen, sind keine Seltenheit auf dem Peloponnes. Ferienhaus Anbieter  helfen den Urlaubern alles wichtige, von Anreise bis Transfer, zu organisieren und ermöglichen so einen traumhaften Urlaub auf dem Peloponnes.