Urlaub mit Hund: immer wieder eine Herausforderung

Urlaub ist eine schöne Sache, keine Frage. Und er bedarf auch einiger Planung, schließlich möchte man die schönste Zeit des Jahres möglichst auskosten. Besonders gut planen müssen aber vor allem Hundebesitzer, wenn der Vierbeiner

Urlaub mit Hund am Strand

Barbara Eckholdt / pixelio.de
Pixelio

mit in den Urlaub soll. Und das sollte er nach Möglichkeit auch können bzw. dürfen, denn auch eine vorübergehende Trennung ist für den Hund keine angenehme Angelegenheit. Die Bindung an Frauchen oder Herrchen ist bei diesen Tieren in aller Regel stark ausgeprägt und gibt man den Hund vor der Reise in einer Tierpension ab, so kann man es diesem doch schlecht vermitteln, dass er in 2-3 Wochen wieder abgeholt werden würde. Die beste Lösung ist also immer und zwar nicht nur für den Hund, sondern auch für den Besitzer, der ja doch an dem Tier hängt, dass man den Urlaub gemeinsam verbringt.
Ferien dieser Art setzen jedoch schon eine Portion Verantwortungsbewusstsein voraus. Dies betrifft sowohl die Anfahrt als auch das Reiseziel. Im Flugzeug etwa wird sich kaum ein Hund wirklich wohl fühlen, bringt doch solch eine Reise für ihn jede Menge Stress mit. Und auch längere Fahrten mit dem Zug kommen im Prinzip nicht in Frage – mehrere Stunden am Stück ohne Gassigehen aushalten, das kann schon für viele Hunde problematisch sein. Der Ärger scheint da vorprogrammiert zu sein. Wenn man mit seinem Vierbeiner in die Ferien fährt, dann ist wohl das beste Transportmittel der eigene PKW, idealerweise in einem Kombi, wo auch ein größerer Hund bequem Platz findet, wobei zur Sicherheit auf ein Trennnetz oder Gitter nicht verzichtet werden sollte. Zeigt der Hund während der Fahrt an, dass er „muss“, so kann man einfach mal eine Pause einlegen, die nicht zuletzt auch dem Autofahrer und ggf. den Beifahrern gut tut.
Doch auch das Urlaubsziel sowie die Unterkunft selbst sind nicht weniger wichtig, wenn man mit Hunden verreist. Hohe Temperaturen sind für die Tiere nicht so verträglich und ob sich etwa ein Dobermann in einer Metropole unbedingt so wohl fühlt, mag angezweifelt werden. Erst recht, wenn es sich um eine Hotelunterkunft handelt. Ganz davon zu schweigen, dass da schon viel kleinere Exemplare häufig ungern gesehen werden. Eine hundefreundliche Umgebung scheint da doch viel eher zum Beispiel ein Ferienhaus an der Ostsee zu sein – so lässt sich der Urlaub nicht nur tiergerecht gestalten, auch die Zweibeiner dürfen sich so auf eine äußerst angenehme Ferienzeit freuen.