Sardinien oder wenn das Meer smaragdgrün funkelt

Für Strandurlaub-Liebhaber bietet das Mittelmeer bekanntlich viele schöne Ziele und dabei wird man sicherlich auch Sardinien ins Auge fassen. Die fast 25.000 Quadratkilometer große Insel gehört zu Italien und liegt gut 200 Kilometer vor der italienischen Westküste, durch das Tyrrhenische Meer getrennt. Sie ist etwa 270 Kilometer lang, während die Breite ca. 140 Kilometer beträgt. Sardinien zählt etwas mehr als 1,5 Millionen Einwohner, wobei neben der italienischen Sprache auch der sardische, korsische oder katalanische Dialekt gesprochen wird.

Auf dieser Mittelmeerinsel herrscht vorwiegend mediterranes Klima vor und das bedeutet, dass es zwischen Anfang Juli und Ende August schon mal unerträglich heiß werden kann. Wer bis zu 40 Grad gut vertragen kann, der wird sich dann allerdings auch über das entsprechend angenehm warme Meer freuen. Wer milde Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad vorzieht, der plant seinen Urlaub besser für die Monate April, Mai, Juni oder September, eigentlich eine ideale Zeit, um an diversen Freizeit- oder Sportveranstaltungen teilzunehmen. Doch selbst dann braucht man auf das Meervergnügen nicht gänzlich verzichten, reicht doch die Badesaison teilweise bis in den Oktober hinein.

Die Landschaft auf Sardinien ist recht abwechslungsreich und zum größten Teil bergig, jedoch gibt es nur wenige hohe Gipfel. Die Insel verfügt über auffallend viele Natursehenswürdigkeiten, etwa die aus dem Meer ragenden roten Felsen von Arbatax. Interessant zu besichtigen ist auch die Grotta del Bue Marino – ein aus zwei Teilen bestehendes Höhlensystem mit zahlreichen Tropfsteinformen und Felszeichnungen aus der Jungsteinzeit. Eine nette Idee für einen Ausflug stellt ferner die Neptungrotte dar, welche einen Meter über dem Meeresspiegel liegt und daher entweder nur per Boot oder über 600 Stufen zu erreichen ist; sowie der sogenannte Elefantenfels – ein paar Meter hoher Felsbrocken, der, wie der Name schon sagt, einem Elefanten ähnelt.

Doch für Badefans dürfte Sardiniens, über 1.000 Kilometer lange, Küste vom größten Interesse sein. 640px-Orosei-Osala_beachZu den bekanntesten Abschnitten zählt zum einen die Costa Smeralda im Nordosten, die den Namen wegen des smaragdfarbenen Meerwassers trägt. Sie zeichnet sich sowohl durch zerklüftete Granitfelsen als auch durch hübsche Sandstrände aus. Dies trifft ebenfalls auf die grüne Küste Sardiniens, die Costa Verde im Südwesten, zu. Diese verdankt ihren Namen wiederum der herrlichen grünen Natur, die es drumherum gibt. Wer außer einem schönen Strand auch noch die eine oder andere romantische Bucht wünscht, der findet jede Menge davon an der Südküste, der Costa del Sud.