Kuba: fabelhafte Strände und interessante Sightseeing-Ziele

640px-Cienfuegos-KubaAusgezeichnete Zigarren, Rum vom Feinsten, heiße Musikrhythmen und Sonne pur – dies sind wohl die typischen Assoziationen, welche Kuba hervorruft. Der karibische Inselstaat ist seit geraumer Zeit ein großer Reisemagnet für Europäer genauso wie für zahlreiche Touristen von anderen Kontinenten. Dabei besticht Kuba durch die vielfältige Landschaft, das warme Klima, die vielen tollen Strände, aber auch durch diverse Sehenswürdigkeiten. Nicht wenige von ihnen finden sich in der Hauptstadt Havanna, die sich an der Nordwestküste der Insel befindet. Die rund 2 Millionen Einwohner zählende Metropole schaut auf eine reiche Geschichte zurück, die im frühen 16. Jahrhundert beginnt. Lange Zeit unterlag Havanna der britischen Kolonialherrschaft, bis sie im 18. Jahrhundert unter die britische Herrschaft kam. So manches Bauwerk in der Hauptstadt Kubas zeugt auch heute noch von einer bewegten Vergangenheit, etwa die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtete Festung – Castillo de la Real Fuerza, die als die älteste von Europäern erbaute auf dem amerikanischen Kontinent gilt. Zu den weiteren bedeutenden Sehenswürdigkeiten Havannas zählen das klassizistische Kapitol, die Plaza de Armas, auf der schon vor Jahrhunderten militärische Zeremonien stattfanden oder die barocke Kathedrale, in der sich einst die Gebeine von Christopher Kolumbus befanden. Sehenswertes jeglicher Art findet sich auch außerhalb Havannas, so zum Beispiel die Plaza Mayor in Trinidad mit den vielen Museen und dem kolonialen Zentrum, der Nationalpark Topes de Collantes mit seiner vielfältigen Vegetation, welcher ein beliebtes Wanderziel darstellt oder das Delfinarium in Holguin, wo man dem vergnügten Treiben der Meeressäuger aus nächster Nähe zuschauen kann.

Eine Sehenswürdigkeit für sich sind natürlich die schönen Strände, von denen man an der über 5.000 Kilometer640px-Varadero_cuba langen Küste auf Kuba jede Menge findet. Der vielleicht bekannteste ist Varadero, ein rund 20 Kilometer langer weißer Strand am Atlantik, der für jeden Typ von Badeurlauber etwas zu bieten hat. Ob Familien mit Kindern oder leidenschaftliche Wassersportler – Varadero ist die richtige Adresse für aktive Urlauber genauso wie für jene, die gute Möglichkeiten zum Relaxen suchen. Nicht minder schön ist auch der Bahía de Baracoa im Osten Kubas. Dieser Sandstrand liegt in einer türkisfarbenen Bucht und ist von einer Bergkette umgeben. Die kubanischen Strände zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur ideal zum Sonnenbaden und Schwimmen sind, sondern auch traumhafte Tauchplätze bieten. Alleine auf Cayo Levisa im Golf von Mexiko gibt es über 20 von ihnen. Weitere empfehlenswerte Strände zum Tauchen und Schnorcheln sind etwa Maria La Gorda, Sirena Beach oder Cayo Guillermo.

Jamaika oder traumhaftes Ziel für einen Badeurlaub

Spätestens wenn in unseren Breitengraden der Winter Einzug hält, wird es für verwöhnte Badetouristen an der Zeit, Reiseziele in fernen Ländern anzusteuern. Und da ist die Karibik einfach eine tolle 640px-Mandeville-panoramaDestination, etwa Jamaika. Mit gut 10.000 Quadratkilometern ist dies die drittgrößte Insel der sogenannten Großen Antillen. Sie ist über 600 Kilometer vom mittelamerikanischen Festland entfernt und liegt 145 Kilometer südlich von Kuba. Auf Jamaika herrscht ein tropisches Klima mit Temperaturen, die im Jahresverlauf nur wenig schwanken. Während die Höchsttemperaturen zwischen Juni und Oktober etwas über 30 Grad steigen, betragen sie in den übrigen Monaten immerhin noch knapp 30 Grad. Allerdings ist es im Bergland deutlich kühler. Den meisten Niederschlag gibt es im Mai, September und Oktober; am trockensten ist es hingegen zwischen Januar und März. Doch sind die zu erwartenden Niederschlagsmengen regional unterschiedlich – am wenigsten regnet es an der Südküste. Dort liegt übrigens auch die Hauptstadt Kingston, wobei zu sagen ist, dass sich wegen des recht bergigen Landesinneren ohnehin die meisten Städten an der Küste befinden. Jamaika ist nämlich von mehreren Bergketten geprägt. So ist der Osten durchzogen von Bergen der Blue Mountains mit der höchsten Erhebung der Insel, die mehr als 2.200 Meter Höhe beträgt. Im Norden wiederum bilden Berge teilweise eine rund 500 Meter hohe Steilküste.

Was man jedoch mit Jamaika in erster Linie verbindet, das sind Palmen, weiße Strände und jede MengeJamesBondBeach Sonnenschein. Natürlich auch den Reggae, der genau von hier stammt sowie unbeschwerte Lebensfreude im Großen und Ganzen. Berühmt ist der Karibikstaat ferner für Rum, welcher die Grundlage für allerhand kreativer Cocktails bildet. Diesen lässt sich der Badeurlauber wohl am liebsten an einem der traumhaften Strände schmecken. Dabei findet man den mit rund 11 Kilometern längsten und vielleicht auch gleichzeitig den schönsten Strand im Westen von Jamaika und zwar in Negril. Einen schönen Strand, in einer bildhübschen Bucht gelegen, findet man ferner in der Nähe von Port Antonio. Eher beschaulich geht es zu an dem mit hohen Palmen bewachsenen Strand von Discovery Bay zu, im Norden der Insel. Und wer etwas lebhafter mag, für den sollte der Aqua Sol Beach die richtige Wahl sein. Neben einem vielfältigen Angebot an Wassersport-Aktivitäten dürfte ein Ausflug mit dem Glasbodenboot, welches eine optimale Möglichkeit bietet, die herrliche Unterwasserwelt zu bestaunen, eine besondere Attraktion sein.

Traumziel nicht nur für Badefans: die Dominikanische Republik

Die Karibik steht für Traumurlaub pur und eines der beliebtesten Reiseziele in dieser Region ist zweifellos die Dominikanische Republik, abgekürzt auch Dom Rep. Der Inselstaat liegt neben Haiti auf der Insel Hispaniola, die zu den Großen Antillen gehört. Seine Fläche beträgt gut 48.000 Quadratkilometer und die Bevölkerungszahl knapp über 10 Millionen. Die Landessprache in der Dom Rep ist Spanisch, es wird jedoch ferner auch Englisch, Deutsch sowie Französisch gesprochen. Die Republik ist zum größten Teil gebirgig, lediglich im Osten und teils im Norden gibt es ebenes Land. Zu den höchsten Erhebungen, und zwar gleichzeitig in der gesamten Karibik, zählen die Dreitausender Pico Duarte, Loma La Pelona und Loma Rucilla. Somit ist die Dominikanische Republik nicht nur für Strandurlauber ein optimales Reiseziel, sondern auch Bergwanderer werden von der urwüchsigen Natur begeistert sein. Für Naturfreunde ist der Besuch in einem der Nationalparks sehr lohnenswert, etwa im Parque Nacional Armando Bermúdez, wo Pinienwälder und freilebende Papageien anzutreffen sind oder im Parque Nacional Monte Cristi, einem Trockengebiet mit Salzwiesen, welches von Vogelkolonien und Seekühen bevölkert wird.

Allerdings fehlt es in der Dom Rep auch nicht an herrlichen Stränden mit kristallklarem Wasser und schattenspendenden Palmen. Dabei zählen zu den beliebtesten Urlaubsorten solche wie Bavaro, Cabarete oder die Halbinsel Samana mit den Wasserfällen und einsamen Buchten. Sowohl Badeurlauber als auch Wassersportler finden in der Dom Rep genügend geeigneter Plätze, wobei Kiteboarding und (Wind-) Surfen dominieren dürften. Insgesamt herrscht hier ein tropisches Klima vor, doch ist es in den Bergen deutlich kühler, während es im Süden trockener ist. Die höchste Luftfeuchtigkeit gibt es an der Nordküste, wo auch die durchschnittliche Lufttemperatur bei knapp 30 Grad liegt. Die beste Reisezeit scheint zwischen Dezember und April zu liegen. Und wer gerne Wale beobachten möchte (in der Bucht Bahia de Samana), der sollte seine Reise für den Februar bzw. die erste März-Hälfte planen.

Karibik

Kaffeefans kommen in der Dom Rep auf ihre Kosten – dieses Getränk wird hier üblicherweise stark aufgebrüht und gut gesüßt genossen. Die einheimische Küche ist eher einfach, aber dennoch schmackhaft; in der Regel zählen dazu Reis und Geflügel, ferner auch Fisch und Meerestiere. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Dominikanischen Republik gehört der Ocean World Adventure Park in der Nähe von Puerto Plata. Es handelt sich um eine riesige Anlage, wo man exotische Vögel und Meeresbewohner nicht nur beobachten und füttern, sondern mit den Meerestieren sogar schwimmen kann. Zu weiteren Attraktionen zählen etwa ein tropischer Regenwald sowie ein schwimmendes Riff. Wer sich hingegen für schöne Bauten interessiert, dem sei beispielsweise die Kathedrale Primada de America Santa Maria la Menor in Santo Domingo, der Hauptstadt von Dom Rep, empfohlen. Die im 16. Jahrhundert errichtete und rund 3.000 Quadratmeter große Kathedrale ist die älteste in ganz Amerika.