Einfach märchenhaft schön: Kappadokien

In puncto Badeurlaub gehört die Türkei mittlerweile zu den Lieblingszielen der Deutschen. Aber auch wer nicht nur schöne Strände zu schätzen weiß, sondern sich auch für außergewöhnliche LandschaftenKappadokien begeistert, für den dürfte dieses geheimnisvolle Land ein durchaus lohnenswertes Reiseziel sein. Eine überaus spannende Destination könnte auf jeden Fall Kappadokien sein. So wird ein Gebiet in Zentralanatolien bezeichnet, zu dem unter anderem die Provinzen Nevşehir, Aksaray und Kayseri gehören. Südlich der Region erstreckt sich das Taurus-Gebirge, nördlich ist die türkische Hauptstadt Ankara gelegen. Die bedeutendste Stadt ist Konya, weitere wichtige Städte sind Göreme, Ürgüp und Avanos.

Kappadokien ist aufgrund der einst starken vulkanischen Tätigkeit entstanden. Heftige Vulkanausbrüche und Wasserläufe haben in Millionen von Jahren diese beeindruckende Mondlandschaft gebildet mit all den kuriosen Formen, wie sie für diese Region typisch sind. Dazu gehören solche Gebilde wie Pyramiden, Kamine oder Kegel, die auch als Feenkamine bezeichnet werden. Eines der Highlights ist das sogenannte Rote Tal, in welchem die Tuffsteine die Farbe wechseln und zwar abhängig vom jeweiligen Mineralgehalt und der Sonneneinstrahlung. Kappadokien mutet beinahe surrealistisch an und wer diese Region bereist, dem mag es gar wie ein Ausflug in ein Märchenland erscheinen.

Doch nicht allein die wechselnden Farben und die bizarren Formationen tragen zur Faszination bei, ebenso tun es die vielen unterirdischen Städte, in denen einst teilweise rund 20.000 Menschen Unterkunft finden konnten. Die Tiefe erreichte bis zu gut 100 Meter und neben Wohnräumen gab es auch Ställe sowie Räumlichkeiten, die zur Lagerung von Lebensmitteln vorgesehen waren. Über den eigentlichen Zweck ihrer Existenz kann heute allenfalls spekuliert werden. Es wird einerseits vermutet, dass diese Anlagen als Schutz vor Feinden dienten. Andererseits wird angenommen, dass diese Städte dazu genutzt wurden, um dem extremen Klima zu trotzen. So gibt es dort sehr strenge Winter, während im Sommer große Hitze herrscht. Als günstigste Reisezeit können diesbezüglich die Monate Mai, Juni und September angesehen werden. In kulinarischer Hinsicht darf sich der Tourist in Kappadokien auf eine vielfältige Küche freuen, ebenso wie auf einen köstlichen Wein, für den diese Region berühmt ist. Auch das Freizeitangebot kommt nicht zu kurz: neben Wandern, Reiten und Golf sind insbesondere die Ballonfahrten beliebt.

Feenkamine

Türkei: Badeparadies und kulturelle Schatztruhe zugleich

Die Türkische Riviera bietet idyllisches Strandleben

Die Türkei: sie gilt als Brücke zwischen Europa und Asien und dazu entdecken immer mehr Deutsche dieses Land als hervorragendes Urlaubsziel. Warum dem so ist, lässt sich nicht in einem kurzen Satz erklären, dazu ist die Türkei einfach zu facettenreich. Sicher wirkt sie auf viele anziehend, die nach einem geeigneten Ort für einen Strandurlaub suchen. Und da braucht man nur an die Türkische Riviera zu denken, wo jede Menge Badespaß garantiert ist.

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Die Südküste der Türkei mit den berühmten Ferienorten Antalya und Alanya lockt auf einer Strecke von rund 200 Kilometern mit Stränden, die aus einem Bilderbuch entsprungen sein scheinen. Weißer Sand, kristallklares Wasser und malerische Buchten – das klingt geradezu nach einem Badeurlaub, der es an nichts vermissen lässt. Hier dürften sich Familien über kinderfreundliche Strände freuen, aber auch Wassersportler, die an der Türkischen Riviera ungeniert ihren Leidenschaften frönen können, ob Tauchen, Surfen oder Wasserski.

Kulturschätze, soweit das Auge reicht

Zweifellos: wenn das Strandleben ein wichtiges Kriterium für einen gelungenen Urlaub ist, dann ist die Türkei dafür das passende Reiseziel. Aber dies ist nur ein, wenn auch nicht zu unterschätzender, Aspekt. Das Land am Bosporus beherbergt nämlich unzählige Kulturschätze und die allein sind schon eine Reise wert. An dieser Stelle ist die Höhlenarchitektur in Kappadokien – einer Tufflandschaft in Zentralanatolien – zu nennen, welche viele alten Klöster und Kirchen umfasst. Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Türkei sind die Kalkterrassen von Pamukkale in der Provinz Denizli. Diese bizarre Kalkformation ist so atemberaubend, dass man sie spontan auf ein Foto bannen möchte, um sich dieses Erlebnis auch nach dem Urlaubsende wieder in Erinnerung zu rufen. Viel Sehenswertes bekommt man in den zahlreichen türkischen Nationalparks zu sehen, von denen der Nemrut Dagi zu den interessantesten gehören dürfte. Dabei sind die steinernen Götterstatuen auf dem über 2 Kilometer hohen, zum Taurusgebirge gehörenden, Berg die eigentliche Attraktion. Der Anblick der in Stein gemeißelten Riesen ist wahrlich imposant und so nimmt es nicht wunder, dass diese Kultstätte zum Weltkulturerbe zählt.
Dass die Türkei ein so beliebtes Reiseland ist, liegt nicht zuletzt auch an der Gastfreundschaft, an den köstlichen exotischen Speisen und an dem orientalischen Flair, der auf viele mitteleuropäische Touristen eine große Anziehungskraft hat.