Jamaika oder traumhaftes Ziel für einen Badeurlaub

Spätestens wenn in unseren Breitengraden der Winter Einzug hält, wird es für verwöhnte Badetouristen an der Zeit, Reiseziele in fernen Ländern anzusteuern. Und da ist die Karibik einfach eine tolle 640px-Mandeville-panoramaDestination, etwa Jamaika. Mit gut 10.000 Quadratkilometern ist dies die drittgrößte Insel der sogenannten Großen Antillen. Sie ist über 600 Kilometer vom mittelamerikanischen Festland entfernt und liegt 145 Kilometer südlich von Kuba. Auf Jamaika herrscht ein tropisches Klima mit Temperaturen, die im Jahresverlauf nur wenig schwanken. Während die Höchsttemperaturen zwischen Juni und Oktober etwas über 30 Grad steigen, betragen sie in den übrigen Monaten immerhin noch knapp 30 Grad. Allerdings ist es im Bergland deutlich kühler. Den meisten Niederschlag gibt es im Mai, September und Oktober; am trockensten ist es hingegen zwischen Januar und März. Doch sind die zu erwartenden Niederschlagsmengen regional unterschiedlich – am wenigsten regnet es an der Südküste. Dort liegt übrigens auch die Hauptstadt Kingston, wobei zu sagen ist, dass sich wegen des recht bergigen Landesinneren ohnehin die meisten Städten an der Küste befinden. Jamaika ist nämlich von mehreren Bergketten geprägt. So ist der Osten durchzogen von Bergen der Blue Mountains mit der höchsten Erhebung der Insel, die mehr als 2.200 Meter Höhe beträgt. Im Norden wiederum bilden Berge teilweise eine rund 500 Meter hohe Steilküste.

Was man jedoch mit Jamaika in erster Linie verbindet, das sind Palmen, weiße Strände und jede MengeJamesBondBeach Sonnenschein. Natürlich auch den Reggae, der genau von hier stammt sowie unbeschwerte Lebensfreude im Großen und Ganzen. Berühmt ist der Karibikstaat ferner für Rum, welcher die Grundlage für allerhand kreativer Cocktails bildet. Diesen lässt sich der Badeurlauber wohl am liebsten an einem der traumhaften Strände schmecken. Dabei findet man den mit rund 11 Kilometern längsten und vielleicht auch gleichzeitig den schönsten Strand im Westen von Jamaika und zwar in Negril. Einen schönen Strand, in einer bildhübschen Bucht gelegen, findet man ferner in der Nähe von Port Antonio. Eher beschaulich geht es zu an dem mit hohen Palmen bewachsenen Strand von Discovery Bay zu, im Norden der Insel. Und wer etwas lebhafter mag, für den sollte der Aqua Sol Beach die richtige Wahl sein. Neben einem vielfältigen Angebot an Wassersport-Aktivitäten dürfte ein Ausflug mit dem Glasbodenboot, welches eine optimale Möglichkeit bietet, die herrliche Unterwasserwelt zu bestaunen, eine besondere Attraktion sein.

Baku: starke Kontraste zwischen Tradition und Moderne

Im Sommer 2015 werden in Baku die Europaspiele ausgetragen. Mit mehreren tausend Athleten aus fast 50 Ländern sicherlich ein Mega-Event. Doch ist dies nicht der einzige Grund, weshalb es sich lohnt, die aufstrebende Metropole etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Hauptstadt des vorderasiatischen Landes Aserbaidschan ist mit gut 2 Millionen Einwohnern gleichzeitig die größte landesweit. Sie liegt am Kaspischen Meer und zwar rund 28 Meter unter dem Meeresspiegel – dieser Umstand macht sie zu der am niedrigsten gelegenen Hauptstadt weltweit. Architektonisch lässt sich Baku in mehrere Teile unterteilen, dabei dürfte für kulturgeschichtlich interessierte Touristen in erster Linie die Altstadt interessant sein. Diese hat so einige orientalische Prunkbauten vorzuweisen, dabei gehen nicht wenige Bauwerke auf die persische Zeit zurück.

640px-View1Primary

Zu den besonders sehenswerten historischen Objekten zählt zum einen die Altburgstelle Dschebachan, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und Teil der ehemaligen Festungsanlagen der Stadt war. Die Ausgrabungsarbeiten fanden im 20. Jahrhundert statt, nachdem die Burg zuvor auf einer Karte aus dem frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Von noch mehr Bedeutung dürfte jedoch der Palast der Schirwanschahs sein – ein Komplex, zu dem diverse herrschaftliche Bauten gehören und ein touristisches Highlight, welches man sich entgehen lassen sollte. Dabei ist der aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammende Wohnpalast das älteste Bauwerk. Dieser besteht aus zwei Etagen mit je über 20 Räumen. Nur einige Zeit später wurde das Mausoleum errichtet, in welchem Mitglieder der ehemaligen Herrscherfamilie begraben liegen. Das Gebäude ist mit einer, mit Sternen geschmückten, Kuppel versehen, während das Portal sehr viele Ornamente aufweist. Zu dem Komplex gehört ebenfalls der sogenannte Jungfrauenturm, welcher vermutlich einst ein Teil der Stadtbefestigungsanlage war. Der aus Kalkstein bestehender Turm ist knapp 30 Meter hoch und hat einen Durchmesser von ca. 17 Metern, dabei beträgt die Wandstärke zwischen vier und fünf Metern. Ein weiteres bemerkenswertes Objekt des Komplexes stellt die Schah-Moschee dar mit ihrem 22 Meter langen Minarett. Schließlich soll noch das aus dem 16. Jahrhundert stammende Murad-Tor erwähnt werden, benannt nach einem gleichnamigen Sultan.

Hvp-baku

In der Tat hält Baku zahlreiche Sehenswürdigkeiten parat. Erwähnenswert ist ferner der ehemalige Feuertempel Ateschgah, welcher heute als Museum fungiert. Sehenswert sind aber auch die Kirche Gregor des Erleuchters aus dem späten 19. Jahrhundert oder die etwa aus der gleichen Zeit stammende Erlöserkirche. Doch Baku ist auch eine durchaus moderne Stadt, was sich nicht zuletzt in Teilen der Architektur widerspiegelt. Man nehme zum Beispiel die Flame Towers – ein Hochhauskomplex, dessen Gebäude eine Höhe von 190 Metern erreichen. Recht modern geht es auch im Museum für moderne Kunst zu, welches hauptsächlich avantgardistische Werke beherbergt. Auch das Nachtleben kommt in dieser vorderasiatischen Großstadt nicht zu kurz, dafür sorgen zahlreiche Lokale rund um den Fountain Square.

Ligurien: eine vielseitige Ferienregion in Bella Italia

Verglichen mit so manchem Urlaubsgebiet erscheint Ligurien gerade mal als ein schmaler Landstrich, doch hat diese Küstenregion im Nordwesten Italiens durchaus einiges zu bieten. Was sie nicht zuletzt für Viele so attraktiv macht, ist der Umstand, dass hier Meer und Berge nah beieinander liegen. Somit ist es ohne Weiteres möglich, den klassischen Strandurlaub mit diversen Outdoor- und Bergaktivitäten zu verbinden. Diesen kann man in Ligurien in fantastischen Naturlandschaften nachgehen.

Gut zwei Drittel der Fläche ist von Wald bedeckt. Es gibt mehrere Naturparks, so zum Beispiel Aveto in der Provinz Genua. Der rund 3.000 Hektar große Park weist eine reiche Flora und Fauna auf. Neben Buchsbaum und Saumfarn findet man hier unter anderem Erlen, Buchen und Manna-Eschen vor. Dabei gelten einige der Bäume sogar als Naturdenkmal, etwa ein Riesenmammutbaum. Zu den am meisten vertretenen Tierarten zählen diverse Amphibien, Steinadler, Turmfalken, daneben aber auch Füchse, Rehe, Steinmarder oder der Apennin-Wolf. Ebenfalls gehören zu diesem Naturpark verschiedene Feuchtgebiete und Glazialseen. Das Landschaftsbild Liguriens ist vor allem durch Berge und Hügel geprägt. Dabei erreichen die höchsten Erhebungen eine Höhe von mehr als 2.000 Meter über Null. Auch die ligurische Küste gibt sich oft felsenreich und steil. Doch die langen Sandstrände und romantische Buchten machen sie zu einer sehr beliebten Baderegion. Diese wird auch die italienische Riviera genannt.

Zu den bekanntesten Ferienorten zählt zum einen Portofino mit dem malerischen Hafen und der bunten640px-Portofino Unterwasserwelt, die für Taucher einen echten Hotspot darstellt. Populär ist ferner Alassio mit dem ca. 3 Kilometer langen, schmalen Sandstrand und den vielen Sehenswürdigkeiten. Zu ihnen zählen neben mehreren Ausgrabungsstätten, zwei alte Beobachtungstürme sowie zahlreiche Kirchen. Sehr sehenswert 180px-Genoa_towersist beispielsweise die aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende Madonna della Guardia, die sich, auf einem Berg befindend, über die Ruinen einer mittelalterlichen Burg erhebt. Nicht weniger interessant ist auch die Kirche die Sant Ambrogio aus dem späten 16. Jahrhundert mit ihrem, mit bemerkenswerten Giebeln versehenen, Glockenturm. Nicht unerwähnt darf auch Genua bleiben, ist es doch die Hauptstadt von Ligurien. Charakteristisch für diese italienische Metropole sind die vielen Prachtbauten teils im Renaissance-, teils im Barockstil. Bekannt ist auch der Hafen, welcher zu den aktivsten am Mittelmeer zählt. Überhaupt hat Genua jede Menge an Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. Eine wahre Attraktion ist der sehr alte Leuchtturm, der mit 76 Metern Höhe als der höchste in ganz Europa gilt. Interessant zu besichtigen sind sicher auch die vielen Burg, beispielsweise die in rund 700 Meter Höhe gelegene Forte Sperone, die heutzutage schon mal für diverse Veranstaltungen genutzt wird.

 

Uzès

Uzès, eine kleine Gemeinde mit knapp 9000 Einwohnern, gehört fraglos zu den Orten, die Regionen wie die Provence und das Languedoc-Roussillion zu Südfrankreichs beliebtesten Reisezielen machen. Schon aus der Luft betrachtet weckt das auf einem Kalksteinhügel thronende Städtchen mittelalterliche Assoziationen und tatsächlich wird im einstigen Herzogtum die Geschichte lebendig und diese hat einiges zu erzählen. Die Entwicklung des 1965 restaurierten Städtchens geht auf keltische und römische Siedlungen zurück und im 5. Jahrhundert wurde Uzès zum Bischofssitz ernannt, was bis zur Französischen Revolution (1789 bis 1799) so blieb. Die Tatsache, dass das Uzès immer wieder als erstes Herzogtums Frankreich bezeichnet wird, rührt übrigens daher, dass mit Antoine de Crussol erstmals ein Herzog ernannt wurde, der nicht dem französischen Königshaus angehörte.

Markt in der historischen Altstadt

Besonders sehens- und erlebenswert ist die historische Altstadt von Uzès. Die Stadtmauer musste zwar mittlerweile Boulevards weichen, dem besonderen Flair tut das jedoch keinen Abbruch. Zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés sowie ein gemütliches Plätzchen auf den von Platanen beschatteten Boulevards laden immer zum Verweilen ein. Besonders empfehlenswert ist der Besuch der Altstadt am Samstag, denn dann findet auf dem Place aux Herbes, der auch eine beliebte Filmkulisse ist, der Wochenmarkt statt. Hier darf nach Herzenslust zwischen frischen Lebensmitteln der Region, Kleidung und ganz alltäglichen Gebrauchsgegenständen gestöbert und die eine oder andere landestypische Spezialität verkostet werden. Wer mit dem Auto anreist, ist allerdings besser bei Zeiten dort, denn Parkplätze sind rar, was auch daran liegt, dass der Markt von Uzès Besucher von weither anzieht.

Sehenswürdigkeiten

Neben dem Markt sind die weiteren Sehenswürdigkeiten von Uzès zugleich die steinernen Zeugnisse der Geschichte, so wie der Herzogspalast und die Kathedrale St-Théodorit, die Sitz des Bischofs war. Ihr Grundstein wurde im Jahr 1090 gelegt, nachdem der Sakralbau während der Religionskriege jedoch nahezu völlig zerstört wurde, musste 1621 mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Von der ursprünglichen Kathedrale blieb lediglich der Tour Fenestrelle erhalten. Er ist der einzige runde Kirchturm Frankreichs und erinnert optisch an das in Pisa stehende Pendant. Zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten von Uzès gehört jedoch die vor den Toren der Stadt gelegene Pont du Gard, ein römisches Aquädukt beeindruckenden Ausmaßes. Die gigantische Brücke, die damals zur Wasserversorgung der Stadt Nîmes gebaut wurde, führt auf 245 Metern Länge über den Fluß Gard (auch Gardonne) und ragt auf einer Höhe von 49 Metern drei Etagen empor.

Umgebung

Nur wenige Kilometer von Uzès entfernt finden sich zudem zahlreiche weitere lohnende Ausflugsziele, allen voran Avignon, Nîmes oder Arles. Und schon die Fahrt dorthin ist reizvoll, da Uzès, wie in der Provence und im Languedoc nicht anders zu erwarten, landschaftlich wunderschön gelegen ist und hier darf getrost das Klischee bemüht werden. Die unnachahmlichen Farben haben schließlich schon Picasso und Cézanne inspiriert und die malerische Kulisse, in der duftende und farbenprächtige Lavendelfelder, Olivenbäume und Weinreben vorherrschen, dürfte ein Übriges dazu getan haben. Da trifft es sich gut, dass in und um Uzès zahlreiche Ferienhäuser auf Gäste warten, die sich ebenfalls vom Charme dieser Region verzaubern lassen möchten.

Grönland oder Abenteuerurlaub inmitten von Gletschern

Für Interessenten an Reisen in die Polarregionen gibt es so manche attraktive Destinationen. Und wer arktische Exotik mit einem Inselurlaub verbinden will, der wählt höchstwahrscheinlich Grönland. Mit über 2 Millionen Quadratkilometern Fläche ist dies die größte Insel der Welt. Ihre Länge beträgt gut640px-Southeast_Greenland_Fjord 2.600 Kilometer und die breiteste Stelle rund 1.200 Kilometer; von der Nordküste bis zum Nordpol sind es gerade mal gut 700 Kilometer. Grönland hat weltweit die geringste Bevölkerungsdichte, wobei die ca. 57.000 Einwohner an der Küste leben, denn das Landesinnere ist gänzlich von Eis bedeckt. Die eisfreie Fläche ist nur etwas größer als die Gesamtfläche von Deutschland. Es versteht sich von selbst, dass eine Reise nach Grönland nichts für sonnenverwöhnte Touristen ist, wenn man bedenkt, dass die Maximalwerte selbst im Sommer im besten Fall etwa 16 Grad erreichen, wohl bemerkt in den bewohnten Gebieten – im Inneren der Insel klettert die Lufttemperatur auch in der wärmsten Jahreszeit kaum über Null. Trotz der strengen klimatischen Bedingungen sind hier viele Tierarten beheimatet. Zu den am häufigsten vertretenen zählt vor allem der Eisbär. Hauptsächlich kommt er in dem Nordost-Grönland-Nationalpark vor, welcher mit weit über 900.000 Quadratkilometern Fläche gleichzeitig der größte Nationalpark weltweit ist. Dort teilt er sein Zuhause mit mehreren Tausend Moschusochsen, ferner mit Polarwölfen, Lemmingen sowie Polarfüchsen. Zu weiteren Repräsentanten der grönländischen Tierwelt zählen auch solche Meeressäuger wie Robben, Buckelwale oder Walrosse. Aus der Vogelwelt sind unter anderem Kolkraben, Eistaucher und Eiderenten vertreten.

Wer eine Vorliebe für arktische Landschaften hat, für den ist diese riesige weiße Insel sicherlich einGreenland_ice_stream Traumziel. Die gewaltige raue Natur zieht sowohl Menschen an, die nach Einsamkeit und Ruhe in ihrem Urlaub suchen, als auch solche mit einem Faible für Abenteuer. Denn Abenteuerlust wird auf Grönland durchaus gefördert. Dabei ist eine Schlittenhundetour durch die unberührte Wildnis fast Pflicht. Etwas waghalsiger dürfte da allerdings eine Klettertour durch die imposanten Eisberge und Gletscher sein, die man jedoch nie auf eigene Faust unternehmen sollte, sondern nur unter professioneller Führung. Als weitere Sportaktivitäten bieten sich auf Grönland etwa Skifahren oder Kajakfahrten an. Und auch Angler und Jäger kommen auf der Polarinsel auf ihre Kosten. Ein besonderes Erlebnis dürfte sicher ein Rundflug mit einem Helikopter sein, um Grönlands herrliche Naturlandschaften aus der Vogelperspektive kennen zu lernen. Und um die beeindruckenden Naturphänomene am Himmel zu bestaunen, dafür eignen sich am besten die Herbst- und Wintermonate, wenn die Nordlichter ein farbenprächtiges Spektakel liefern.

Nationalparks: für Naturliebhaber immer wieder ein lohnenswertes Urlaubsziel

Es gibt wohl nicht viele Orte auf der Erde, wo sich die Natur so unberührt und nicht selten derart spektakulär präsentiert wie in den zahlreichen, rund um den Globus verstreuten, Nationalparks. Und je nach Region findet man dort zuweilen völlig unterschiedliche Naturlandschaften vor, wobei jede von ihnen den Betrachter auf ihre eigene Art in Staunen versetzt. Überaus beeindruckend gibt sich zum Beispiel der Zion-Nationalpark in den USA, im Südwesten des Bundesstaates Utah. Das LandschaftsbildNarrows_Zion_national_park ist schier atemberaubend, jedoch ist eine Wanderung eher nur für erfahrene Wanderer zu empfehlen; denn eine gewisse Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit sollte doch schon vorhanden sein. So zumindest bezüglich Angels Landing, dem wohl bei Gipfelstürmern beliebtesten Berg im Zion-Nationalpark. Wer allerdings die Mühe auf sich genommen hat, diese, gut 1.760 Meter hohe und steile Felsformation zu bezwingen, der wird am Ende mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Die bekannteste Attraktion des Parks sind sicherlich die vielen Canyons, doch noch eindrucksvoller dürften vielleicht die Zion Narrows sein. Hierbei handelt es sich um eine ganze Reihe von engen Canyons des Virgin River, eines durch drei Bundesstaaten verlaufenden Nebenflusses des Colorado River. Die Narrows sind über 20 Kilometer lang, dabei wirken diese bis zu 600 Meter hohen Sandsteinwände überaus imposant.

Diese schluchtenreiche Landschaft ist jedoch gänzlich verschieden von jener, wie man sie etwa in einem der Nationalparks Panamas vorfindet. Man nehme zum Beispiel den rund 129.000 Hektar großen Nationalpark Chagres, östlich des Panamakanals. Hier wird das Landschaftsbild zum großen Teil von tropischem Regenwald geprägt und zu den Vertretern des Tierreichs gehören neben Affen auch Jaguare sowie Krokodile. Eine Regenwald-Landschaft erwartet den Besucher auch in dem Meeres-NationalparkParque_Nacional_Chiriquí Chiriquí, wo neben Walen und Delfinen auch solche Exoten beheimatet sind wie Papageienfische oder Lederschildkröten. Eine Augenweide sind zudem die traumhaften weißen Sandstrände. Die letztere sind ebenfalls auf vielen der kleinen Inseln anzutreffen, welche zu dem Nationalpark Bastimentos gehören. Neben Korallenriffen und Mangroven gibt es in diesem Nationalpark eine reiche Flora und Fauna mit solchen Arten wie Agutis, Kaimane oder Kolibris. Es gibt hier ferner auffallend viele Frösche, darunter den Pfeilgiftfrosch, besser als Red Frog bekannt und Namensgeber für einen der Strände in Bastimentos.

Mykonos – mehr als nur Partyinsel

Die vielen griechischen Inseln bieten in ihrer Vielfalt für jeden Geschmack genau das Richtige und wer in seinem Griechenland-Urlaub auf den Partyspaß nicht verzichten möchte, für den dürfte Mykonos eine geeignete Wahl sein. In der Tat herrscht auf dieser Insel ein reges Nachtleben und an Strandclubs und diversen Vergnügungslokalen mangelt es durchaus nicht. Doch ist dies nur ein Aspekt der Kykladen-Insel in der südlichen Ägäis, denn in erster Linie ist Mykonos ein Top-Reiseziel für einen wunderbaren Badeurlaub. Zwar ist das griechische Eiland mit knapp 90 Quadratkilometern vergleichbar klein, doch rühmt es sich vieler Strände. Diese sind recht abwechslungsreich – viel Party-Stimmung gibt es zum Beispiel an der Südwestküste in Psarou, einem schönen Sandstrand mit Liegestuhlverleih und Taucherschulen. Noch mehr Angebote für Wassersport finden sich in Kalafatis, im Osten der Insel. Ob Kajakfahren, Windsurfen oder Schnorcheln – hier können Wassersportler so richtig ihrem Hobby frönen. Weitaus ruhiger geht es da schon an dem südlichen Strand aus feinem Sand Kalo Livaldi zu. Wegen des flachen Wassers ist er zudem ideal für Familien mit Kindern geeignet. Wer bei seinem Aufenthalt auf Mykonos vor allem Ruhe und Erholung sucht, dem stehen hierfür mindestens noch zwei weitere Strände zur Verfügung. Zum einen der, ebenfalls südlich gelegene, traumhafter Strand Agios Ioannis mit besonders klarem Wasser und wunderschönen Sonnenuntergängen. Zum anderen sei an dieser Stelle Agios Stefanos im Nordwesten der Insel genannt mit seiner windgeschützten Bucht und dem malerischen Hafen.

Mykonos

Malerisch muten aber auch die einzelnen kleinen Orte auf Mykonos an. Etwa Ano Myli und Kato Myli mit ihren idyllischen Windmühlen. Lohnenswert ist auch ein Abstecher nach Ano Mera, dem zweitgrößten Ort der Insel, wo man das alte Kloster Panagia Tourliani besichtigen kann. Mehr zu besichtigen gibt es in Chora, dem urigen Hauptort von Mykonos. Dazu gehört beispielsweise das Folklore-Museum, wo Keramik, Möbel und alte Werkzeuge ausgestellt sind. Interessant ist sicherlich auch der Besuch im Archäologischen Museum, wo unter anderem prähistorische Exponate präsentiert werden. Sehenswert ist ferner die Paraportiani-Kirche, die als Wahrzeichen von Mykonos gilt und ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. Es handelt sich um einen schneeweißen Komplex, der eigentlich aus fünf Kirchen besteht und sich durch eine einzigartige Architektur auszeichnet.

Familienurlaub am Gardasee – Garantiert ohne Langeweile

Der norditalienische Gardasee zwischen der Alpensüdseite und der Poebene gehört mit 370 km² Wasserfläche zu den größten Sportrevieren Europas; insbesondere Segler, Surfer, Mountainbiker und Kletterer finden hier ideale Bedingungen zur Ausübung ihrer Sportarten vor. Als Ferienregion ist der Gardasee aber auch für einen Urlaub mit der Familie interessant, zwei gute Gründe dafür stellen die schnelle Erreichbarkeit und die vorhandene touristische Infrastruktur dar. Die Urlaubsgäste haben die Wahl aus einer Fülle von Freizeitmöglichkeiten, die alle Altersschichten und Interessen ansprechen. Ebenso groß ist die Auswahl an familienfreundlichen Unterkünften in Pensionen, Ferienhäusern oder -wohnungen, wobei Urlaubsdomizile am Südende und am Ostufer des Sees von Familien bevorzugt werden für einen Gardaseeurlaub. Für einen ersten Überblick ist eine Seerundfahrt auf der Uferstraße Gardesana zu empfehlen. Die Gäste können so die Ferienorte mit teils mittelalterlichen Stadtzentren kennen lernen und Besichtigungen von sehenswerten Kirchen oder typischen Scaligerburgen in Riva del Garda, Malcesine, Torri del Benaco und Sirmione planen.

Urlaub am Gardasee

Bei einem Badeurlaub sind Gewässergüte, Ausstattung der Strände und Familienfreundlichkeit sehr wichtige Faktoren. In dieser Hinsicht weist der fjordartige Gardasee als Alpensee mit wenig Schiffsverkehr keine Mängel auf. Zur Sicherheit der Schwimmer müssen Motorboote einen Mindestabstand von 300 m zum Ufer bzw. zu den Badezonen einhalten, im nördlichen Teil ab Malcesine sind Sportboote mit Motor grundsätzlich verboten. Flache Sand- und Kiesstrände erstrecken sich überwiegend entlang des Ostufers und rund um das südliche Ende des Sees, wo sich auch die meisten Campingplätze direkt am Wasser befinden; auf öffentlichen Stränden können Badegäste die sanitären Einrichtungen von Bars und Restaurants benutzen. Besonders empfehlenswert für Familien sind in Riva del Garda die Strandabschnitte Spiaggia Sabioni und Spiaggia dei Pini, der schönste Kiesstrand von Garda ist die kostenpflichtige Baia delle Sirene mit Restaurant, Spielplatz, Umkleidekabinen und Duschen. Ein Paradies für Kinder stellt der 10 km lange Uferstreifen von Manerba del Garda dar; die Eiscafés und Spielplätze der Strandpromenade sind ebenso beliebt wie ein Spaziergang zu den Badestellen auf der Zypresseninsel San Biagio, die bei Niedrigwasser zu Fuß erreicht werden können.

Rund um den Gardasee liegt eine Vielzahl lohnender Ausflugsziele, dazu gehören die mittelalterliche Ortschaft Canale di Tenno mit dunkelgrünem Gebirgssee und Wasserfall sowie die beiden Aussichtspunkte Rocca di Garda und Rocca di Manerba. Von Malcesine führt eine Seilbahn mit drehbaren Gondeln auf den Monte Baldo, dessen Nationalpark eine außergewöhnliche Pflanzenwelt aufweist. Das Bergmassiv ist ein beliebtes Revier für Wanderer, Mountainbiker und Drachenflieger, außerdem gibt es noch zwei Hochseilgärten für Familien und Fortgeschrittene. Mehr Abwechslung bieten der Vergnügungspark Gardaland in Castelnuovo del Garda, der Safaripark von Bussolengo und die Go-Kart-Bahn in Lonato. Eine Hochburg der Freizeitparks bildet der Ort Lazise mit Movieland Studios, Acqua Paradise, Caneva World und Medioeval Times. Bei schlechtem Wetter wärmt das Wasser des Thermalzentrums Sirmione, während die Jugendlichen die Disco-Welten in Desenzano del Garda bevorzugen. Zu den kulinarischen Höhepunkten am Gardasee zählen neben den Weinen von Valpolicella und Bardolino die zahlreichen Hafenrestaurants wie die Trattoria Bell’Arrivo in Torri del Benaco; hier gibt es immer fangfrischen Fisch aus dem See und für Kinder ihr Lieblingsessen – Spaghetti Bolognese.

Die Hohe Tatra – die kleinste Perle der Hochgebirge

Den Wanderern steht in der Hohen Tatra eine große Auswahl an markierten Wanderwegen zur Verfügung. Das Angebot reicht von kurzen Wanderungen um Seen und Ortschaften über Halbtagestouren durch die Täler bis zu anspruchsvollen Routen auf Pässe und Gipfel; beliebte Ziele der Bergsteiger sind Gerlsdorfer, Lomnitzer und Eistaler Spitze, Rysy und das nationale Symbol Krummhorn. Für Radtouren bieten sich die ausgeschilderten Radstrecken des Nationalparks an; leichte Touren führen durch romantische Täler und enden oft an einem Bergsee mit Hütte, mehr Kondition verlangen die Rundwege von Tatranska Lomnica (Länge 27,5 km) und Poprad (Länge 47 km). Im Winter können sich Skifahrer in neun schneesicheren Skigebieten mit einer Pistenlänge von insgesamt 58 km sportlich betätigen, als bekannteste Skizentren gelten Jasna, Strbske Pleso, Tatranska Lomnica und Zdiar. Kulturelle Ziele sind die mittelalterliche Stadt Kezmarok, Schloss Strazky, die Zipser Burg, das Kloster Cerveny und die Kirche von Schigra; lohnend ist ebenfalls ein Besuch in den Freilichtmuseen und Thermalbädern der Region. Einen guten Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Hohen Tatra bildet die gemütliche Familienpension Tatra (www.pension-tatra.com) in dem malerischen Goralendorf Zdiar. Das deutschsprachige Personal gibt Ausflugstipps und bietet Führungen bei Touren an; jeder Urlaubstag wird hier bereits bei Sonnenaufgang zu einem Erlebnis, denn Zdiar trägt einen besonderen deutschen Namen – Morgenröte.

DCP_3873

Die Hohe Tatra steht als grenzübergreifender Nationalpark und Biosphärenreservat der UNESCO unter besonderem Schutz. Der größte und älteste Nationalpark der Slowakei (TANAP) weist inklusive der polnischen Gebiete eine Gesamtfläche von 1.045 km² auf; er wird von einem dichten Wanderwegenetz mit 600 km Länge und 22 Radwanderwegen durchzogen. Im ganzen TANAP-Schutzgebiet gelten strenge Verhaltensregeln in Bezug auf Übernachtung, Wegenutzung und Sportaktivitäten wie Klettern, Skifahren und Paragliding, das Mitführen von Hunden ist überall verboten. Ein dichter Waldbestand aus Fichten, Tannen, Kiefern, Lärchen, Ahornen und Buchen bedeckt rund 70 % der Parkfläche. Wälder und Wiesen bieten Platz für 1.400 Pflanzenarten, wovon 37 Arten endemisch sind; Hahnenfuß, Enzian und Edelweiß erinnern an die alpine Flora. Der Nationalpark ist ebenfalls Lebensraum seltener Tierarten wie Steinadler, Auerhähne, Uhus, Luchse, Wildkatzen, Braunbären und Wölfe.

Die reizvollen Bergketten und Tallandschaften der Hohen Tatra befinden sich in der nordöstlichen Slowakei direkt an der Grenze zu Polen; die Bergzüge sind das höchste Teilgebirge der Karpaten und gelten flächenmäßig als kleinstes Hochgebirge der Welt. Der Hauptkamm weist bei einer Länge von 27 km ein ausgeprägtes alpines Hochgebirgsrelief mit Graten, Kaminen und Steilwänden auf, insgesamt erreichen 24 Berggipfel Höhen über 2.500 m; zusammen mit den Nebenkämmen gibt es rund 300 Gipfel, die höchste Erhebung bildet die Gerlsdorfer Spitze (2.655 m ü. NN). Durch die Eiszeit entstanden zahlreiche Bergseen wie Tschirmer See, Steinbachsee, Großer Hinzensee und Grüner See; die Gebirgsbäche an den Talflanken werden oft von spektakulären Wasserfällen unterbrochen, besonders sehenswert sind die 80 m hohen Kaskaden des Kmet‘-Wasserfalles im wilden Nefzertal. Im Untergrund der Hohen Tatra verbergen sich ausgedehnte Höhlensysteme mit Ganglängen bis zu 24 km, von den über 300 bekannten Höhlen ist jedoch nur die Belaer Höhle der Öffentlichkeit zugänglich. Die ursprüngliche Natur, die klare Bergluft und zahlreiche Mineral- oder Thermalquellen führten zur Entwicklung von anerkannten Heilbädern und Luftkurorten wie Strbske Pleso, Poprad, Lucivna und Vrbov. Große Vorteile der Urlaubsregion Hohe Tatra sind neben den Naturschönheiten und Freizeitmöglichkeiten die gute Erreichbarkeit, die touristische Infrastruktur mit Seilbahnen, Berghütten, Skigebieten, Wander- und Radwegen sowie das niedrige Preisniveau.

Sardinien oder wenn das Meer smaragdgrün funkelt

Für Strandurlaub-Liebhaber bietet das Mittelmeer bekanntlich viele schöne Ziele und dabei wird man sicherlich auch Sardinien ins Auge fassen. Die fast 25.000 Quadratkilometer große Insel gehört zu Italien und liegt gut 200 Kilometer vor der italienischen Westküste, durch das Tyrrhenische Meer getrennt. Sie ist etwa 270 Kilometer lang, während die Breite ca. 140 Kilometer beträgt. Sardinien zählt etwas mehr als 1,5 Millionen Einwohner, wobei neben der italienischen Sprache auch der sardische, korsische oder katalanische Dialekt gesprochen wird.

Auf dieser Mittelmeerinsel herrscht vorwiegend mediterranes Klima vor und das bedeutet, dass es zwischen Anfang Juli und Ende August schon mal unerträglich heiß werden kann. Wer bis zu 40 Grad gut vertragen kann, der wird sich dann allerdings auch über das entsprechend angenehm warme Meer freuen. Wer milde Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad vorzieht, der plant seinen Urlaub besser für die Monate April, Mai, Juni oder September, eigentlich eine ideale Zeit, um an diversen Freizeit- oder Sportveranstaltungen teilzunehmen. Doch selbst dann braucht man auf das Meervergnügen nicht gänzlich verzichten, reicht doch die Badesaison teilweise bis in den Oktober hinein.

Die Landschaft auf Sardinien ist recht abwechslungsreich und zum größten Teil bergig, jedoch gibt es nur wenige hohe Gipfel. Die Insel verfügt über auffallend viele Natursehenswürdigkeiten, etwa die aus dem Meer ragenden roten Felsen von Arbatax. Interessant zu besichtigen ist auch die Grotta del Bue Marino – ein aus zwei Teilen bestehendes Höhlensystem mit zahlreichen Tropfsteinformen und Felszeichnungen aus der Jungsteinzeit. Eine nette Idee für einen Ausflug stellt ferner die Neptungrotte dar, welche einen Meter über dem Meeresspiegel liegt und daher entweder nur per Boot oder über 600 Stufen zu erreichen ist; sowie der sogenannte Elefantenfels – ein paar Meter hoher Felsbrocken, der, wie der Name schon sagt, einem Elefanten ähnelt.

Doch für Badefans dürfte Sardiniens, über 1.000 Kilometer lange, Küste vom größten Interesse sein. 640px-Orosei-Osala_beachZu den bekanntesten Abschnitten zählt zum einen die Costa Smeralda im Nordosten, die den Namen wegen des smaragdfarbenen Meerwassers trägt. Sie zeichnet sich sowohl durch zerklüftete Granitfelsen als auch durch hübsche Sandstrände aus. Dies trifft ebenfalls auf die grüne Küste Sardiniens, die Costa Verde im Südwesten, zu. Diese verdankt ihren Namen wiederum der herrlichen grünen Natur, die es drumherum gibt. Wer außer einem schönen Strand auch noch die eine oder andere romantische Bucht wünscht, der findet jede Menge davon an der Südküste, der Costa del Sud.